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Thomas Salmen

    Standortwahl der Unternehmen
    Kultur als Wirtschafts- und Standortfaktor
    • Die private Kulturwirtschaft ist eine dynamische Branche mit hohem Beschäftigungs- und Umsatzpotenzial. Das Kulturangebot spielt eine entscheidende Rolle als Standortfaktor und bietet Regionen die Möglichkeit zur strategischen Regionalentwicklung. In diesem Zusammenhang wird erläutert, wie eine subventionsarme Bereitstellung von Kulturangeboten als wichtiger Standortfaktor und die effiziente Förderung der Kulturwirtschaft als Beschäftigungsfaktor erreicht werden können. Die Rolle von Kultur wird als harter Standortfaktor, Inputfaktor und potenzieller Push-Faktor betrachtet. Der Regierungsbezirk Detmold dient als Beispiel für ein regional übertragbares Handlungskonzept. Zur Identifizierung von Potenzialen erfolgt eine Bestandsaufnahme und Analyse der Kulturangebote sowie deren räumlicher Verteilung. Die Ansätze zur subventionsarmen Bereitstellung werden am ehemaligen Art-Kite-Museum in Detmold konkretisiert. Für den Kunstmarkt und das Kunsthandwerk im Kreis Paderborn werden effiziente Maßnahmen zur Förderung der Kulturwirtschaft auf Kreisebene abgeleitet. Insgesamt zeigt das Konzept, wie Kultur als Element einer zukunftsorientierten Regionalentwicklung auf verschiedenen Ebenen implementiert werden kann.

      Kultur als Wirtschafts- und Standortfaktor
    • Unternehmen bilden nicht zuletzt durch die Bereitstellung von Arbeitsplätzen die Grundlage für das Wohlergehen einer Region. Um die bestehenden Unternehmen am Standort zu halten und zusätzliche Unternehmen anzusiedeln, ist es notwendig, deren Entscheidungsprozess und spezifische Anforderungen an einen Standort zu kennen. Dieses Buch gibt anhand der Darstellung verschiedener empirischer Studien und Unternehmensbefragungen einen umfassenden Überblick über Gründe, Prozess und Kriterien der unternehmerischen Standortwahl und zeigt spezifische Verhaltensmuster je nach Branche, Betriebstyp, Betriebsgröße und Investitionsmotiv auf. Auch wird dargestellt, welche kommunalen Aktivitäten aus Sicht der Unternehmen einen Einfluss auf Standortentscheidungen haben. Zusammen mit dem vorgestellten Konzept bilden diese empirischen Ergebnisse die Basis für Kommunen und Wirtschaftsförderungsgesellschaften, unter Berücksichtigung der individuellen regionalen Stärken und Schwächen unternehmerische Zielgruppen zu definieren und ein zielgruppenorientiertes Standortmarketing zu entwickeln.

      Standortwahl der Unternehmen