Né en Bohême, Alphonse Mucha (1860-1939) fait le périple de tout jeune artiste d'Europe centrale : Vienne, Munich, puis Paris, en 1890. Inscrit à l'académie Julian, il mène une vie de peintre désargenté, travaillant ici ou là comme graphiste pour des imprimeurs. Soudain, en 1897, la chance fait qu'un projet d'affiche pour Sarah Bernhardt enthousiasme la grande actrice. Bientôt, tous les murs de Paris révèlent Mucha avec d'autres affiches, pour du champagne ou des biscuits. Ainsi, avec Mucha, l'Art Nouveau triomphe. Le formidable tremplin que fut l'Exposition universelle de 1900 donnait à Mucha une stature internationale. La typographie des journaux, des livres et des emballages commerciaux aussi bien que la mode féminine, les bijoux, le mobilier, la décoration intérieure et d'innombrables objets usuels témoignaient de la naissance d'un style original. Porté par le succès, Mucha se rendit en Amérique, où il décida bientôt de se consacrer à un projet auquel il rêvait depuis longtemps : la réalisation d'une série de grands tableaux célébrant L'Épopée slave. Quand la victoire de 1918 rendit la Tchécoslovaquie indépendante, Alphonse Mucha retourna à Prague, mais ne put achever son dessein avant sa mort.
Arthur Ellridge Livres



Mucha und der Sieg des Jugendstils
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Reproduktionen von Alphonse Muchas Jugendstil-Postern sind nach wie vor in Studentenwohnheimen zu finden, beliebt bei denen, die eine sanfte romantische Ästhetik bevorzugen. Seine geschwungenen Buchstaben und Ränder mit eindringlicher Flora heben Porträts eleganter und kurvenreicher Modelle hervor. Seine Karriere begann mit einem frühen Poster für Sarah Bernhardt, doch nach dem Ersten Weltkrieg geriet er aus der künstlerischen Mode und wurde mehr als Designer und Stylist denn als bildender Künstler wahrgenommen. Er strebte danach, seine Kunden zufriedenzustellen, und produzierte treu kommerzielle Designs und Bilder, bis Hitlers Invasion seines geliebten Prag. Die Nazis waren mit seinen nicht-arischen Neigungen unzufrieden. Ellridges Biografie ist prächtig illustriert.
Gauguin und die Nabis
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Gauguin, der berühmte Meister der Schule von Pont-Aven, war der Initiator der Nabi-Bewegung durch den direkten Einfluss, den er auf den jungen Maler Sérusier ausübte. In der kleinen bretonischen Stadt, in der er den Sommer 1888 verbrachte, schuf Sérusier unter Gauguins Anleitung und mit reinen Farben eine Landschaft, die der Abstraktion nahe war. Zurück in Paris bezeichneten er und seine Kameraden Maurice Denis, Vallotton, Vuillard und Bonnard das Werk als "Das Talisman", da ihnen diese Malerei magisch erschien. Unzufrieden mit dem akademischen Unterricht der damaligen Zeit erlebten sie eine wahre Offenbarung, deren Verkünder sie sein wollten; sie nannten sich die Nabis (von "Nebiim", was auf Hebräisch Propheten bedeutet). Dieses Buch beschreibt die Geschichte dieser Offenbarung und bietet gleichzeitig einen Überblick über das Paris der Kunst und Ideen am Ende des letzten Jahrhunderts. Es gibt Einblicke in den Japonismus und den Symbolismus und lässt uns die Originalität von Künstlern entdecken, deren gemeinsames Merkmal es war, die Modernität in das Leben zu bringen, sei es durch die Schaffung von Plakaten oder von Programmen und Bühnenbildern.