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Dirk von Petersdorff

    16 mars 1966
    Geschichte der deutschen Lyrik
    Sirenenpop
    Gewittergäste
    Romantik
    Nimm den langen Weg nach Haus
    Der ewige Brunnen
    • Der ewige Brunnen

      Deutsche Gedichte aus zwölf Jahrhunderten

      Die Gedichtsammlung „Der ewige Brunnen“ ist ein zeitloser Klassiker, der die Welt der deutschen Lyrik seit Jahrzehnten prägt. In der neuen Ausgabe vereint Dirk von Petersdorff berühmte Gedichte mit frischen Stimmen aus Vergangenheit und Gegenwart. Die Auswahl reicht von Brentano über Goethe bis hin zu Udo Lindenberg und umfasst sowohl kanonische Werke als auch zeitgenössische Stimmen. Erstmals sind auch herausragende Songtexte enthalten. Die Gedichte sind thematisch nach Lebenssituationen gruppiert: Sie behandeln Jugend und Alter, die Höhen und Tiefen der Liebe, Aufbrüche, Trost und Ermutigung. Zudem werden Natur, Lebenskunst sowie politische Themen angesprochen, und es gibt Gedichte über Heimweh und Fernweh, Glauben und Zweifel. Diese Anthologie spiegelt die Lebenserfahrungen aus zwölf Jahrhunderten wider und bietet eine einzigartige Mischung aus Klugheit, Weisheit und Vergnügen. Die Neuausgabe ist vielfältiger, weiblicher und moderner als je zuvor und hat seit ihrem Erscheinen bereits 800.000 Exemplare verkauft. Neu dabei sind unter anderem Marlene Dietrich, Element of Crime, Nico Bleutge und viele andere.

      Der ewige Brunnen
      4,8
    • Nimm den langen Weg nach Haus

      • 96pages
      • 4 heures de lecture

      Die neue Gedichtsammlung von Dirk von Petersdorff eröffnet einen beeindruckenden Spiegelsaal voller Bilder und ist das Werk eines bedeutenden Zeitgenossen. Der Lyriker, Literaturwissenschaftler und Essayist hat sich in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur einen festen Platz erobert, insbesondere durch seine unverwechselbare Lyrik. Diese ist formbewusst, jedoch nicht streng, und vermischt subtil verschiedene Sprachebenen. Sie verknüpft die neuesten Phänomene des Alltags mit alten mythischen und literarischen Stoffen. Die Lyrik nimmt die Kontingenz und Prozesshaftigkeit des Daseins ernst und vermittelt hinter ihrer oft ironischen Fassade ein spürbares melancholisches Verlustgefühl, dem jedoch jede Verwerfungsgeste fremd bleibt. Der Band versammelt die besten Gedichte aus vier Lyrikbänden sowie neue Werke, darunter zahlreiche Liebesgedichte und den Zyklus „Die Vierzigjährigen“. Dieser Zyklus spiegelt das Lebensgefühl einer Generation wider, die sich in der Lebensmitte stärker verankert sieht als erwartet, jedoch an der Frage zweifelt, ob der eingeschlagene Weg der richtige war. Mit ihrer Formenvielfalt, dem sprachlichen Reichtum und der philosophischen Grundierung berühren die Gedichte die Leser und belohnen sie mit tiefgründigen Gedanken.

      Nimm den langen Weg nach Haus
      4,0
    • Romantik

      Eine Einführung

      • 162pages
      • 6 heures de lecture

      Die Romantik wird als eine Epoche beschrieben, die um 1800 beginnt und deren Ideen bis heute nachwirken. Zentrale Aspekte sind der Glaube an eine höchste Wahrheit und ein Lebensziel, die jedoch unerfüllt bleiben und somit die Menschen in Bewegung halten. Die Einführung beleuchtet Wohngemeinschaften in Berlin, Jena und Heidelberg und thematisiert das "Romantisieren" des Lebens, romantische Bilder, Ironie sowie politische Romantik und Liebe. Zudem werden die Schattenseiten der Romantik, wie Ziellosigkeit und Depression, kritisch betrachtet.

      Romantik
      3,0
    • Gewittergäste

      Novelle

      • 123pages
      • 5 heures de lecture

      Ein harmonisches Abendessen entwickelt sich zu einem chaotischen Ereignis, als Jenny und Friedrich, ein Ehepaar aus Westdeutschland, ihre Bekannten Rolf und Beate aus Brandenburg einladen. Das Wetter ist drückend, und ein schweres Gewitter zieht auf, während in der Nähe eine NATO-Übung stattfindet. Die Ankunft von Tine, einer ehemaligen Freundin Friedrichs, trägt zur Unruhe bei. Rolf und Beate bringen insbesondere Jenny aus der Fassung und Friedrich in Verlegenheit mit ihrer sarkastischen und angriffslustigen Art. Unausgesprochene Spannungen zwischen Ost- und Westdeutschen kommen an die Oberfläche, während das Gewitter tobt und ein ehemaliger Sowjetsoldat in der Nähe um seinen Kameraden trauert. Die Situation eskaliert weiter, als ein Kampfhubschrauber in Schwierigkeiten gerät. Die Novelle ist humorvoll, fesselnd und unterhaltsam, mit einem tiefen Einblick in die komplexen Beziehungen und Emotionen der Charaktere. Es ist ein Abend voller unerwarteter Wendungen und Konflikte, der die Leser sowohl amüsiert als auch zum Nachdenken anregt.

      Gewittergäste
      3,5
    • Sirenenpop

      Gedichte

      • 85pages
      • 3 heures de lecture

      Sich einer Bewegung anzuvertrauen, mit dem Unbestimmten und Fließenden, mit einer Welt voller Verschiedenheit Ernst zu machen und gleichzeitig den Gefühls- und Formenreichtum der Vergangenheit spielerisch und gekonnt aufzugreifen, ohne dass irgendeine weltanschauliche Verbindlichkeit daraus abgeleitet wird - so könnte man die Welthaltung der Lyrik Dirk von Petersdorffs beschreiben. In den fünf Kapiteln seines neuen Gedichtbandes widmet sich der Lyriker, Essayist und Literaturwissenschaftler der Erfahrung des Verschwindens, schreibt „Lieder“, die zeigen, dass auch unsere nachromantische Welt welche besitzt, folgt in einer Art stoischem Programm den Jahreszeiten und Szenen aus dem Innenhof eines Hauses und zeigt ? Paare?: vom Kennenlernen über Emphase, Zweifel, Abstand bis zum Festhalten oder Loslassen. Eine Gruppe von Liebesgedichten beschließt den Band, die noch einmal die Formenvielfalt der Petersdorffschen Dichtkunst zeigen. „Erzähl die Mythen auch zu Ende“ - zwischen Flirren, Gleißen, Kirke und einer Ausziehcouch in Hannover sind diese Gedichte angesiedelt, die aus ihrer Nähe zur Musik leben. Sie erkunden eine Welt der Rätsel und der intensiven Berührungen, eine Postmoderne, die sich durchaus nach Urzeit sehnt, sie im Jetzt sogar erahnt und sich ihr doch nicht mehr ausliefern kann, zum Preis fortdauernder, aber auch produktiver Unsicherheit.

      Sirenenpop
      3,5
    • Geschichte der deutschen Lyrik

      • 124pages
      • 5 heures de lecture

      Dieses Buch beschreibt die Entwicklung der deutschsprachigen Lyrik vom 10. bis ins 21. Jahrhundert und ordnet Gedichte historischen Prozessen zu, während es die Individualität der Autoren berücksichtigt, die in ihren Texten nach Lebenssinn suchen. Repräsentative Gedichte werden hinsichtlich ihrer Formsprache und Inhalte eingehend analysiert. Neben der Informationsvermittlung soll das Buch auch die Freude an den großen Leistungen der deutschen Lyrik wecken. Die Geschichte beginnt im 10. Jahrhundert mit kurzen Texten wie dem Petruslied und den Merseburger Zaubersprüchen und spannt einen Bogen bis zur Gegenwart. Es behandelt die hinreißenden Liebesgedichte des Hochmittelalters, die Sonette von Andreas Gryphius, Klopstocks freie Rhythmen, Goethes vielfältige Ich-Aussprache, Hölderlins prophetische Rede und Heines ironische Scherze. Auch Droste-Hülshoffs präziser Blick, Georges Machtsprüche, Benns Lakonien sowie Celans magische Klänge und Enzensbergers Furor finden Beachtung. Immer wieder wird in den Gedichten um ein Selbstverständnis gerungen: Wie beschreibt sich der Einzelne in seiner Welt? Diese Fragen führen zu verschiedenen Gedichttypen und Rhythmen, die in einem Verhältnis zur historischen Situation stehen und eine Weltdeutung verkörpern. Ziel ist es, die Geschichte der deutschen Lyrik als Zusammenhang darzustellen und die Besonderheit ihrer Stimmen zu entdecken.

      Geschichte der deutschen Lyrik
      1,0
    • Gedichte für ein gutes Leben

      • 127pages
      • 5 heures de lecture

      Was ein gutes Leben ausmacht, lässt sich auf viele Arten beantworten. Sollten wir es in uns selbst, in zwischenmenschlichen Beziehungen oder im großen Ganzen suchen? In der Liebe, in der Welt oder in innerer Ruhe? Dichterinnen und Dichter aller Zeiten haben darüber nachgedacht und ihre Antworten in Form von Gedichten gegeben, die selbst Teil eines guten Lebens werden können. Dirk von Petersdorff hat aus der Anthologie "Der ewige Brunnen" rund hundert der schönsten deutschsprachigen Gedichte zusammengestellt – alte und neue, ernste und lustige, berühmte und überraschende. Diese Gedichte können helfen, herauszufinden, wie man gut leben kann. Sie sind zwar keine Ratgeber und geben keine Gebrauchsanweisungen, bereichern jedoch ihre Leserinnen und Leser, lassen sie Unbekanntes entdecken und erweitern die Perspektive auf die Welt. "Dieses Buch vereint wirklich alles, was in den Jahrhunderten Kostbares entstanden ist," sagt Elke Heidenreich. Es bietet 100 Antworten auf die Frage, wie man gut leben kann und fungiert als lyrischer Lebensbegleiter. "Eine Schatztruhe voll mit Gedichten von den Anfängen der deutschen Sprache bis in die Jetztzeit," beschreibt Stefan Dosch. "Jeden Tag ein Gedicht laut lesen – und die Seele wird nie heimatlos," fügt Ijoma Mangold hinzu.

      Gedichte für ein gutes Leben
    • Klasse der Literatur: Der schwierige Neubeginn - Vier deutsche Dichter 1949

      Beiträge von Heinrich Detering, Dirk von Petersdorff, Hans Dieter Schäfer und Albert von Schirnding. Anlässlich des 60jährigen Bestehens der Klasse der Literatur herausgegeben von Petra Plättner

      • 80pages
      • 3 heures de lecture

      English Four German poets were the focus of the presentation at the opening of the Academy of Sciences anniversary celebration on April 23rd and 24th, 2009. Before the war Gottfried Benn, Bertolt Brecht, Thomas Mann and Alfred Doblin were considered the most successful German writers. The speakers highlight the tension between East and West, between emigration and return, and between success and failure that faced the four poets after 1949. German text.German Vier deutsche Dichter 1949 standen im Zentrum der Vorträge zum Auftakt des Akademiejubiläums am 23. und 24. April 2009: Gottfried Benn, Bertolt Brecht, Thomas Mann und Alfred Döblin gehörten vor dem Krieg zu den erfolgreichsten Schriftstellern.Die Referenten beleuchten das Spannungsfeld zwischen Ost und West, zwischen Emigration und Rueckkehr, zwischen Erfolg und Nichtbeachtung, dem die vier Dichter nach 1949 ausgesetzt waren.

      Klasse der Literatur: Der schwierige Neubeginn - Vier deutsche Dichter 1949
    • Unsere Spiele enden nicht

      Gedichte

      • 75pages
      • 3 heures de lecture

      "HEUTE IM WINTERTRÄUMEN BIN ICH EIN SCHIFF" Heute in Winterträumen bin ich ein Schiff / in einem dunstigen Kanal mit Gegenverkehr. Ist da ein Streifen, wo am Horizont,/ bitte lippenrot, nicht wundenrosa? "Nichts behält seine Gestalt / und nichts geht verloren", heißt es im Auftaktgedicht "An eine Dreizehnjährige" in Dirk von Petersdorffs neuem Lyrikband. Das liebevoll beobachtende, detailreiche, ebenso fein ironische wie unerschrockene Gedicht über die Tochter mit seinem melancholischen Unterton gibt die Stimmung vor für die ganze Sammlung: "Aus deinem Zimmer trage ich / einen Joghurtbecher mit Schimmelkultur / und ein Müsli, hart geworden / wie Mörtel: Man könnte ein Haus damit bauen./ Du aber willst kein Haus, sondern auswandern." Schwellen zum Leben, zum Tode, Abschiede und Ankünfte, alte und neue Liebe, die Gegenstände des Alltags und die der Pop- wie der Hochkultur, August Macke und das Skateboard: Dirk von Petersdorff ist der Lyriker einer unabgeschlossenen Gegenwart, die sich dem Ältesten verwandt fühlt, in ihm aber trotzdem keine rückhaltlose Geborgenheit finden kann. Nachdenklich und im souveränen Umgang mit dem Formenreichtum der lyrischen Überlieferung ein Genuss, feine Fangnetze, die die Transformationen der Gegenwart zu fassen vermögen: Die Gedichte dieses Bandes sind kleine poetische Studien der Verwandlung.

      Unsere Spiele enden nicht
    • «Anna lag genau in dem Streifen, den der Vollmond ins Zimmer warf.» So beginnt dieser Roman, in dem Dirk von Petersdorff von vier Menschen Ende dreißig erzählt, die miteinander verbunden und voneinander angezogen sind, aber den Weg ins Leben nicht im gleichen Takt gefunden haben. Tim und Anna sind verheiratet, haben einen kleinen Sohn, Tims bester Freund Johannes führt immer noch eine Art Studentenleben und ist gerade Single, hatte aber mal eine Liebesnacht mit Anna und scheint weiterhin eine für Tim nicht ganz berechenbare Verlockung für Anna darzustellen. Anna sehnt sich nach ihrer früheren Ungebundenheit und ihren Abenteuern, Johannes dagegen beneidet die beiden. Tim allerdings hat seinen momentanen Erfolg in der Firma nicht ganz seriös zustande gebracht und alles kann wieder kippen … Und dann ist da noch Doris, Annas beste Freundin, die es mit den Männern nicht hinkriegt. Am Ende aber vielleicht doch. Ironisch-schwebend, spannend und in dichten, poetischen Szenen erzählt Dirk von Petersdorff von der stets brüchigen Balance im Leben seiner Figuren, die das Gefühl der Unsicherheit nicht loswerden.

      Wie bin ich denn hierhergekommen
    • In der Bar zum Krokodil

      Lieder und Songs als Gedichte

      Wenn Bob Dylan den Literaturnobelpreis erhält, dann kommt dieses Buch zur richtigen Zeit. Dirk von Petersdorff liest Lieder und Songs als Gedichte. Sie sind »leicht« und »einfach«, wie schon Herder feststellte, gehen aus der »reichen und für alle fühlbaren Natur hervor« und verbinden Sprache und Musik. Lieder und Songs sind in Lebensvollzüge eingebunden, und gerade in ihrer Einfachheit können sie komplizierte Gefühlszustände ausdrücken. Dirk von Petersdorff untersucht drei Phasen der Geschichte des Lieds: Die Romantik von Clemens Brentanos Erfindungen alter Lieder bis zu Heinrich Heines Selbstparodien; die 1920er Jahre mit dem Witz der Comedian Harmonists, den Liebesexperimenten Marlene Dietrichs und den vielen Stimmen der Dreigroschenoper; die Gegenwart seit den 1970er Jahren von Udo Lindenbergs Wiedereinsatz, über die skeptischen Songs von Tocotronic bis zu den Erkundungen eines ungesicherten Ich bei Sven Regener, Judith Holofernes oder im Rap. Immer geht es um die Form von Liedern, also um ihre Rhythmik oder den Einsatz von Reimen, aber ebenso um den historischen Zusammenhang, in dem sie entstehen. Der Lyriker und Literaturwissenschaftler zeigt, dass die Songwriter selbst ein Bewusstsein von der Geschichte des Lieds besitzen, dass sie um ihre Vorläufer wissen und deren Lieder weitersingen.

      In der Bar zum Krokodil
    • Die Teufel in Arezzo

      • 92pages
      • 4 heures de lecture

      Dirk von Petersdorffs Gedichte unternehmen Reisen, in vielen Sprachen, zum Schwalbenflug in Quedlinburg und in die Melancholie von Frankfurt an der Oder, in die "Kälte ganz innen, die niemand versteht", und zu den Teufeln und Heiligen in Arezzo. Sie nehmen den Leser mit auf eine Suche, von der keiner weiß, wo sie enden wird, den glitzernden Fluss hinab. (Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)

      Die Teufel in Arezzo
    • Literaturgeschichte der Bundesrepublik Deutschland

      Von 1945 bis zur Gegenwart

      • 128pages
      • 5 heures de lecture

      Literarische Werke werden in diesem Buch als Teil der Gesellschaft verstanden, die sie umgibt. Romane von der „Blechtrommel“ bis zur „Vermessung der Welt“, Theaterstücke von Botho Strauß oder Gedichte von Hans Magnus Enzensberger: Sie enthalten die Lebensformen und das Denken der jüngeren Vergangenheit und Gegenwart. Seitenblicke gelten literarisch- politischen Debatten, aber auch der Popmusik und dem Film.

      Literaturgeschichte der Bundesrepublik Deutschland
    • Das Buch enthält zwanzig unveröffentlichte Texte von Preisträgern der LiteraTour Nord (1993-2012), darunter Erzählungen, Feuilletons und Gedichte. Die Autoren, wie W. G. Sebald und Robert Gernhardt, reflektieren ernsthaft und verspielt über das Leben und die Herausforderungen der Welt.

      Wie etwas in die Welt tritt. Die Anthologie der LiteraTour Nord