Pseudonyme Hervé Barulea. Baru est l'auteur le plus fréquemment récompensé à Angoulême. Ses œuvres explorent des relations humaines complexes et des questions sociétales avec une perspicacité aiguë. Doté d'un style visuel distinctif et d'une profondeur narrative, Baru offre aux lecteurs des expériences immersives et stimulantes. Sa capacité à capturer les réalités brutes de la vie tout en y insufflant une résonance poétique en fait un conteur remarquable.
Sylvette est engagée comme femme de ménage à l'hospice de Saint-Maurice sur Moselle. En raison du manque de moyens et de la pénurie de personnel, elle est bientôt nommée monitrice de l'orphelinat. Mais elle ne supporte pas les enfants, et lors d'une promenade en forêt le petit Jo͏ël, trisomique de six ans, échappe à sa surveillance.
Bella ciao, c'est un chant de révolte, devenu un hymne à la résistance dans le monde entier... En s'appropriant le titre de ce chant pour en faire celui de son récit, en mêlant saga familiale et fiction, réalité factuelle et historique, tragédie et comédie, Baru nous raconte une histoire populaire de l'immigration italienne. Bella ciao, c'est pour lui une tentative de répondre à la question brûlante de notre temps : celle du prix que doit payer un étranger pour cesser de l'être, et devenir transparent dans la société française. L'étranger, ici, est italien. Mais peut-on douter de l'universalité de la question ?
Edith ist nach 20 Jahren Beziehung verschwunden. Auf der Suche nach einem Gefühl von Freiheit hat sie sich wieder auf den Weg gemacht. Und ihr Freund André folgt ihr dorthin – auf die Straße. Die vermeintliche Flucht entwickelt sich zu einem Roadtrip durch Raststätten, triste Hotelzimmer und Bars, tief hinein in das Frankreich der einfachen Arbeiter, Prostituierten und Kleinkriminellen. Was Jack Kerouac mit „On the road“ noch als Verheißung für eine ganze Generation niederschrieb, lässt Baru zwei Erben dieser Zeit aufs Neue durchleben. Seine ungeschönten Sozialstudien, gewürzt mit Spannung und Komik, sind beste Unterhaltung.
In dem Kaff, wo Igor aufwächst, haben die Jungs von unten dauernd mit jenen von oben "Krieg". Oft werden die Zwiste mit einem Fussballspiel geregelt. Doch weil der dicke Jeannot gekniffen hat, wollen die Kleinen nun Igor als neuen Chef. Es kommt zu einem Wettkampf mit verschiedenen Disziplinen
Held der Geschichte, die in den 1970ern spielt, ist der Junge Joachim, der auf einem Bauernhof in Frankreich lebt. Er träumt davon, der Gangsterboss Aniello Dellacroce zu sein, mit dem er sich so sehr identifiziert, dass er permanent Selbstgespräche mit ihm führt. Durch Zufall stolpert er über die etwa 10 Millionen Franc schwere Beute des echten amerikanischen Gangsters Jimmy Cobb, der auf der Flucht vor der Polizei und seinen ehemaligen Kumpanen auf dem Bauernhof Zuflucht sucht… Wie eine Initialzündung tritt das Verbrechen in das noch nicht einmal mehr scheinbar geordnete Leben der bäuerlichen Familie ein. Mit knappen Texten und eindringlichen Bildern gelingt es Baru, die Geschichte präzis und spannend zu erzählen, wobei er seinen Protagonisten Joachim mit erschreckender Logik tatsächlich die Laufbahn des Verbrechers einschlagen lässt.
Slimane hat viel Talent und einen Traum: ein großer Fußballspieler zu werden. Aber das Leben ist hart für einen jungen afrikanischen Illegalen. Vor allem, wenn eine Bande von ungeschickten Gangstern im Spiel ist... Komödie noir, Hommage an den Kriminalroman, soziale Satire: eine Graphic Novel auf der Seite der Verlierer. Unterschrieben von Baru.
Este libro es prueba del grafismo expresionista y algo salvaje de un autor que no duda en enfrentarse siempre que puede, a la moral conservadora de la Francia profunda con la modificación de las tendencias reaccionarias por parte de la juventud. Baru afianza la fuerza y dinamismo de una realidad proclive a la hostilidad a p artir de la caricatura con la que perfila la expresividad facial de cada uno de sus personajes, combinados con silencios evidentemente cotidianos.
Auf der Flucht vor den rassistischen Schlägern des »Elan National« hetzen Karim Kemal, Franzose nordafrikanischer Abstammung und der Italo-Franzose Alexandre Barbieri quer durch Frankreich von Nancy nach Marseille. Ihre atemlose Reise führt die ungleichen Gefährten zugleich tief ins Herz der französischen Gesellschaft: Rassismus, Drogen, explosive Vorstädte… Ein erzählerisches Meisterwerk von hoher Aktualität.
„Hier und Dort“ bildet eine Sammlung pointierter Kurzgeschichten, die Baru in mehr als zwei Jahrzehnten geschaffen hat. Diese Auftragsarbeiten eines Ausnahmekünstlers liegen hier erstmals komplett in einem Buch vor und geben einen Überblick über die Bandbreite seines außergewöhnlichen Werkes.
Julien, Mo', Hocine, Sonia, Ludo, Franck, Kader, Maggy... sind 17 oder 18 Jahre alt. Sie sind in der Siedlung geboren und haben sie nie verlassen. Denn der "Taré" (der große Blonde) ist Präsident der Republik und hat die Vororte abgeriegelt, seit eine Siedlung an einem Silvesterabend explodiert ist... Das war kurz vor dem Jahr 2000. Zuerst haben sie Barrikaden in den Straßen errichtet, dann Stacheldraht rundherum, dann eine Mauer. Dann eine weitere Mauer und die Armee, die auf alles schießt, was sich bewegt. Aber Julien, Mo', Hocine und die anderen haben keine Nostalgie nach früher: sie haben es nicht gekannt. Sie sind 18 Jahre alt, es ist Silvester, also basta: auf zu den Mädels (man sagt 2018 nicht mehr "Meufs")... Man muss nur etwas finden, um sich zu schützen. Nur gibt es in der Siedlung alles Mögliche (zu essen, natürlich, aber auch Crack, Waffen, AIDS), aber Kondome? Fehlanzeige! Aber Mo' hatte ein Date mit Maggy. Es begann gut, entspannt. Doch dann traf er Sonia und alles geriet aus den Fugen... für die anderen ("der Schmetterlingseffekt"). Frohes neues Jahr!