Bookbot

Zu den Quellen des Blauen Nils

Évaluation du livre

En savoir plus sur le livre

Ein Schotte erforscht Äthiopien auf der Suche nach den Quellen des Nils. Mit James Bruce, einem schottischen Landedelmann, beginnt die wissenschaftliche Erkundung Afrikas durch Europäer. Sein Weg führte ihn vom Roten Meer nach Äthiopien, wo er am 4. November 1770 die Quellen des Blauen Nils erreichte, ein Ziel, das seit Jahrhunderten im Verborgenen lag. Bruce, 1730 als Sohn eines schottischen Gutsherrn geboren, studierte Rechtswissenschaften in Edinburgh und wurde nach dem Tod seiner Frau von der Ferne fasziniert. Er reiste nach Spanien, studierte Arabisch und äthiopische Sprachen und stieß auf die ungelöste Frage nach den Nilsquellen. 1763 war er Konsul in Algier, 1765 lebte er in Aleppo und reiste dann durch das ägyptische Niltal nach Gondar. Zu dieser Zeit war Äthiopien von politischer Verwirrung geprägt. Bruce erlebte Hofintrigen, nahm an Feldzügen teil und wurde Kommandeur der königlichen Kavallerie. Seine Erlebnisse schildert er in einem literarisch interessanten Reisebericht. 1773 kehrte er über Kairo nach Schottland zurück und berichtete von seiner Wanderung zu den Nilsquellen, wo er seine Begeisterung ausdrückte. Unbekannt war ihm, dass bereits 1618 ein Europäer, der Jesuitenpater Pedro Paez, dort gewesen war. Der Herausgeber, Herbert Gussenbauer, ist promovierter Ethnologe und Afrikanist, der in Wien lebt und sich ethnohistorischen Themen widmet.

Achat du livre

Zu den Quellen des Blauen Nils, Bruce James

Langue
Année de publication
2000
product-detail.submit-box.info.binding
(rigide),
État du livre
Abîmé
Prix
2,39 €

Modes de paiement

4,0
Très bien
1 Évaluations

Il manque plus que ton avis ici.

Titre
Zu den Quellen des Blauen Nils
Langue
Allemand
Éditeur
Ed. Erdmann
Publié
2000
Format
rigide
Pages
330
ISBN10
3522600312
ISBN13
9783522600316
Séries
Titre original
Travels to discover the source of the Nile
Évaluation
4 sur 5
Description
Ein Schotte erforscht Äthiopien auf der Suche nach den Quellen des Nils. Mit James Bruce, einem schottischen Landedelmann, beginnt die wissenschaftliche Erkundung Afrikas durch Europäer. Sein Weg führte ihn vom Roten Meer nach Äthiopien, wo er am 4. November 1770 die Quellen des Blauen Nils erreichte, ein Ziel, das seit Jahrhunderten im Verborgenen lag. Bruce, 1730 als Sohn eines schottischen Gutsherrn geboren, studierte Rechtswissenschaften in Edinburgh und wurde nach dem Tod seiner Frau von der Ferne fasziniert. Er reiste nach Spanien, studierte Arabisch und äthiopische Sprachen und stieß auf die ungelöste Frage nach den Nilsquellen. 1763 war er Konsul in Algier, 1765 lebte er in Aleppo und reiste dann durch das ägyptische Niltal nach Gondar. Zu dieser Zeit war Äthiopien von politischer Verwirrung geprägt. Bruce erlebte Hofintrigen, nahm an Feldzügen teil und wurde Kommandeur der königlichen Kavallerie. Seine Erlebnisse schildert er in einem literarisch interessanten Reisebericht. 1773 kehrte er über Kairo nach Schottland zurück und berichtete von seiner Wanderung zu den Nilsquellen, wo er seine Begeisterung ausdrückte. Unbekannt war ihm, dass bereits 1618 ein Europäer, der Jesuitenpater Pedro Paez, dort gewesen war. Der Herausgeber, Herbert Gussenbauer, ist promovierter Ethnologe und Afrikanist, der in Wien lebt und sich ethnohistorischen Themen widmet.