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Eugène Delacroix

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Delacroix erbte von seiner Mutter die Zartheit der Empfindung und eine bemerkenswert geschickte, kleine Hand; von seinem Vater den philosophischen Geist, männliche Energie und den nie verhehlten Anstand eines klugen Diplomaten. Talleyrand hatte ihn auf den Knien gewiegt, doch Delacroix besaß nicht die Maske eines normalen Weltmannes. Sein olivfarbener Teint, das rabenschwarze Haar, der breite Mund und die fieberhaften Augen verliehen ihm ein exotisches Aussehen. Auf einem Maskenball in den Tuilerien trat er in einem orientalischen Kostüm auf und hätte als morgenländischer Fürst gegolten. Er war nicht schön, wirkte eher wild, doch seine vollendete Ruhe, gewählten Bewegungen und die temperierte Liebenswürdigkeit bildeten einen seltsamen Kontrast zu seiner Wildheit. Hinter seinem frühzeitig gealterten Antlitz ahnte man Stürme. Julius Meier-Graefe beschreibt in diesem Werk das Leben, die Werke und die Zeit des französischen Malers Eugène Delacroix (1798 - 1863) auf wunderbare Weise und illustriert es mit über 140 historischen Abbildungen. Der Verlag der Wissenschaften bringt historische Literatur bekannter und unbekannter Autoren zurück und macht längst vergessene Werke wieder zugänglich. Dieses Buch ist ein unveränderter Nachdruck der Originalausgabe von 1913.

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Eugène Delacroix, Julius Meier-Graefe

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1922
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Titre
Eugène Delacroix
Langue
Allemand
Éditeur
Piper
Publié
1922
Format
rigide
Séries
Description
Delacroix erbte von seiner Mutter die Zartheit der Empfindung und eine bemerkenswert geschickte, kleine Hand; von seinem Vater den philosophischen Geist, männliche Energie und den nie verhehlten Anstand eines klugen Diplomaten. Talleyrand hatte ihn auf den Knien gewiegt, doch Delacroix besaß nicht die Maske eines normalen Weltmannes. Sein olivfarbener Teint, das rabenschwarze Haar, der breite Mund und die fieberhaften Augen verliehen ihm ein exotisches Aussehen. Auf einem Maskenball in den Tuilerien trat er in einem orientalischen Kostüm auf und hätte als morgenländischer Fürst gegolten. Er war nicht schön, wirkte eher wild, doch seine vollendete Ruhe, gewählten Bewegungen und die temperierte Liebenswürdigkeit bildeten einen seltsamen Kontrast zu seiner Wildheit. Hinter seinem frühzeitig gealterten Antlitz ahnte man Stürme. Julius Meier-Graefe beschreibt in diesem Werk das Leben, die Werke und die Zeit des französischen Malers Eugène Delacroix (1798 - 1863) auf wunderbare Weise und illustriert es mit über 140 historischen Abbildungen. Der Verlag der Wissenschaften bringt historische Literatur bekannter und unbekannter Autoren zurück und macht längst vergessene Werke wieder zugänglich. Dieses Buch ist ein unveränderter Nachdruck der Originalausgabe von 1913.