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Sor Juana Inés de la Cruz oder die Fallstricke des Glaubens

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Octavio Paz schreibt hier über eine mexikanische Dichterin aus dem Neuspanien des 17. Jahrhunderts. Gegenstand seines großen biographischen Essays ist Sor Juana Inés de la Cruz, die erstaunlichste Gestalt der gesamten hispanoamerikanischen Literatur. Juana genießt als Schützling der Vizekönigin die Vergnügungen eines Lebens am Hof. Dann tritt sie in ein Kloster ein und verwandelt den vergitterten Sprechsaal in einen literarischen und intellektuellen Salon. Sie liest unersättlich und korrespondiert mit gleichrangigen Köpfen in Spanien und Südamerika. Ganz plötzlich jedoch händigt sie ihre gesamte weltliche Bibliothek aus, schwört allen literarischen Plänen ab und unterzeichnet eine Erklärung, in der sie auf weltliche Bildung und Gelehrsamkeit ein für allemal verzichtet. Paz zeichnet ein anschauliches Porträt des kulturellen Lebens in Neuspanien sowie der politischen und weltanschaulichen Kräfte, die in dieser Gesellschaft am Werke waren. Mit der kritischen Autorität eines der besten Kenner der abendländischen Lyrik hebt er die Besonderheiten ihres Werks hervor, ihre Einzigartigkeit als Lyrikerin.

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Sor Juana Inés de la Cruz oder die Fallstricke des Glaubens, Octavio Paz

Langue
Année de publication
1991
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4,5
Très bien
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Langue
Allemand
Éditeur
Suhrkamp
Publié
1991
Format
rigide
Pages
766
ISBN10
3518403397
ISBN13
9783518403396
Séries
Évaluation
4,45 sur 5
Description
Octavio Paz schreibt hier über eine mexikanische Dichterin aus dem Neuspanien des 17. Jahrhunderts. Gegenstand seines großen biographischen Essays ist Sor Juana Inés de la Cruz, die erstaunlichste Gestalt der gesamten hispanoamerikanischen Literatur. Juana genießt als Schützling der Vizekönigin die Vergnügungen eines Lebens am Hof. Dann tritt sie in ein Kloster ein und verwandelt den vergitterten Sprechsaal in einen literarischen und intellektuellen Salon. Sie liest unersättlich und korrespondiert mit gleichrangigen Köpfen in Spanien und Südamerika. Ganz plötzlich jedoch händigt sie ihre gesamte weltliche Bibliothek aus, schwört allen literarischen Plänen ab und unterzeichnet eine Erklärung, in der sie auf weltliche Bildung und Gelehrsamkeit ein für allemal verzichtet. Paz zeichnet ein anschauliches Porträt des kulturellen Lebens in Neuspanien sowie der politischen und weltanschaulichen Kräfte, die in dieser Gesellschaft am Werke waren. Mit der kritischen Autorität eines der besten Kenner der abendländischen Lyrik hebt er die Besonderheiten ihres Werks hervor, ihre Einzigartigkeit als Lyrikerin.