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Crosstown sabbath

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Die Busfahrt quer durch New York, über die Frederic Morton hier berichtet, läßt die alltäglichen Schrecken der Zivilisation auf vielfältige Weise sichtbar werden; die Metropole erscheint als gigantische, pausenlos dröhnende Fabrik, deren Bedürfnisse zur Richtschnur für das Handeln und die Moral der Menschen geworden sind. Doch dem Erzähler geht es um mehr als um eine kritische Bestandsaufnahme; er richtet den Blick nicht nur auf äußeren, sondern vor allem auf die inneren Erscheinungsformen der Betriebsamkeit, auf die Fabrik, die in uns selbst dröhnt, die uns den Zwang zur Unrast auferlegt. Mortons Geschichte spielt an einem einzigen Tag und umfaßt zugleich einen Rückblick auf die sechstausendjährige Geschichte der jüdisch-christlichen Schaffensethik. Dabei erweist sich Frederic Morton nicht nur als gewohnt brillanter Erzähler, sondern auch als scharfsinniger Analytiker jener zivilisationshistorischen Prozesse, die uns mehr und mehr dem Leben in der Gemeinschaft entfremdet und stattdessen für den individuellen Überlebenskampf im Räderwerk der Fabrik konditioniert haben.

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Crosstown sabbath, Frederic Morton

Langue
Année de publication
1993
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Titre
Crosstown sabbath
Langue
Allemand
Éditeur
Deuticke
Publié
1993
Format
rigide
Pages
190
ISBN10
3216300412
ISBN13
9783216300416
Séries
Titre original
Crosstown sabbath
Description
Die Busfahrt quer durch New York, über die Frederic Morton hier berichtet, läßt die alltäglichen Schrecken der Zivilisation auf vielfältige Weise sichtbar werden; die Metropole erscheint als gigantische, pausenlos dröhnende Fabrik, deren Bedürfnisse zur Richtschnur für das Handeln und die Moral der Menschen geworden sind. Doch dem Erzähler geht es um mehr als um eine kritische Bestandsaufnahme; er richtet den Blick nicht nur auf äußeren, sondern vor allem auf die inneren Erscheinungsformen der Betriebsamkeit, auf die Fabrik, die in uns selbst dröhnt, die uns den Zwang zur Unrast auferlegt. Mortons Geschichte spielt an einem einzigen Tag und umfaßt zugleich einen Rückblick auf die sechstausendjährige Geschichte der jüdisch-christlichen Schaffensethik. Dabei erweist sich Frederic Morton nicht nur als gewohnt brillanter Erzähler, sondern auch als scharfsinniger Analytiker jener zivilisationshistorischen Prozesse, die uns mehr und mehr dem Leben in der Gemeinschaft entfremdet und stattdessen für den individuellen Überlebenskampf im Räderwerk der Fabrik konditioniert haben.