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Fat city

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Im Lido-Box-Gym in Stockton, Kalifornien, der 50er Jahre, treffen Ernie Munger und Billy Tully aufeinander. Ernie ist am Anfang seiner Karriere, voller Hoffnungen, während Billy am Ende steht und es noch einmal versuchen will. Ihr Trainer, Ruben Luna, hat die Schattenseiten des Boxens bereits erlebt. Zwischen heruntergekommenen Hotels, Pfirsichernte, Boxringen und dunklen Bars entfaltet sich das Leben der drei Männer. Es ist kein Heldentum, sondern eine Hommage an den letzten Willen, der erst erwacht, wenn alle Hoffnung verloren scheint. Der Roman ist ein Kontrapunkt zu typischen Heldengeschichten wie Rocky und Co. und feiert eine Zeit, in der man von der Hand in den Mund lebte und alles selbst erreichen oder zerstören konnte. Gregor Hens' Neuübersetzung bringt den einzigartigen Californian-Working-Class-Sound, den trotzigen Humor und die feine Melancholie meisterhaft ins Deutsche. Die Protagonisten des Romans halten niemals inne, um nicht von ihrem Schicksal eingeholt zu werden. Gardner erzählt so überzeugend, dass wir uns an ihre Taten erinnern, nicht an ihre Niederlagen.

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Fat city, Leonard Gardner

Langue
Année de publication
1994
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4,1
Très bien
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Langue
Allemand
Éditeur
Rowohlt
Publié
1994
Format
souple
Pages
198
ISBN10
3499134047
ISBN13
9783499134043
Séries
Titre original
Fat city
Évaluation
4,1 sur 5
Description
Im Lido-Box-Gym in Stockton, Kalifornien, der 50er Jahre, treffen Ernie Munger und Billy Tully aufeinander. Ernie ist am Anfang seiner Karriere, voller Hoffnungen, während Billy am Ende steht und es noch einmal versuchen will. Ihr Trainer, Ruben Luna, hat die Schattenseiten des Boxens bereits erlebt. Zwischen heruntergekommenen Hotels, Pfirsichernte, Boxringen und dunklen Bars entfaltet sich das Leben der drei Männer. Es ist kein Heldentum, sondern eine Hommage an den letzten Willen, der erst erwacht, wenn alle Hoffnung verloren scheint. Der Roman ist ein Kontrapunkt zu typischen Heldengeschichten wie Rocky und Co. und feiert eine Zeit, in der man von der Hand in den Mund lebte und alles selbst erreichen oder zerstören konnte. Gregor Hens' Neuübersetzung bringt den einzigartigen Californian-Working-Class-Sound, den trotzigen Humor und die feine Melancholie meisterhaft ins Deutsche. Die Protagonisten des Romans halten niemals inne, um nicht von ihrem Schicksal eingeholt zu werden. Gardner erzählt so überzeugend, dass wir uns an ihre Taten erinnern, nicht an ihre Niederlagen.