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Dos lied vunem ojsgehargetn jidischn volk

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Das „Lied vom geschlachteten jüdischen Volk“ ist das bedeutendste epische Gedicht, das in der Zeit der Ermordung der Juden Europas geschrieben wurde. Seine Komposition begann im Oktober 1943. Handschriftliche Abschriften wurden auf romaneske Weise in Flaschen gefunden, die im Park der Stadt Wittelsheim vergraben waren, oder im Griff eines Koffers. Wenige Monate später, in Auschwitz, wird der Dichter zusammen mit seinem ältesten Sohn Zwi das tragische Schicksal seines Volkes in den Jahren des Nationalsozialismus teilen. Zuvor waren seine Frau Chana und seine beiden jüngeren Söhne, Bension und Jomele, gestorben. Die unaussprechliche Tragödie, sowohl familiär als auch kollektiv, verwüstet den Dichter innerlich. In vollem Bewusstsein versucht er, einen Ausdruck für das zu finden, was er erlebt, und gleichzeitig fühlt er die Verpflichtung zu schweigen. Katsnelson erhebt sich. Wie kann Gott mit Treblinka coexistieren? Doch auch ein Leben ohne Gott scheint unerträglich. Das Schaudern, das den Leser des Liedes durchdringt, wird nicht durch Ästhetik aktiviert, sondern durch den unmittelbaren Kontakt mit dem Grauen.

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Dos lied vunem ojsgehargetn jidischn volk, Yitsh ak K. atsenelson

Langue
Année de publication
1994
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5,0
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Langue
Allemand
Publié
1994
Format
rigide
Pages
236
ISBN10
3462023551
ISBN13
9783462023558
Séries
Évaluation
5 sur 5
Description
Das „Lied vom geschlachteten jüdischen Volk“ ist das bedeutendste epische Gedicht, das in der Zeit der Ermordung der Juden Europas geschrieben wurde. Seine Komposition begann im Oktober 1943. Handschriftliche Abschriften wurden auf romaneske Weise in Flaschen gefunden, die im Park der Stadt Wittelsheim vergraben waren, oder im Griff eines Koffers. Wenige Monate später, in Auschwitz, wird der Dichter zusammen mit seinem ältesten Sohn Zwi das tragische Schicksal seines Volkes in den Jahren des Nationalsozialismus teilen. Zuvor waren seine Frau Chana und seine beiden jüngeren Söhne, Bension und Jomele, gestorben. Die unaussprechliche Tragödie, sowohl familiär als auch kollektiv, verwüstet den Dichter innerlich. In vollem Bewusstsein versucht er, einen Ausdruck für das zu finden, was er erlebt, und gleichzeitig fühlt er die Verpflichtung zu schweigen. Katsnelson erhebt sich. Wie kann Gott mit Treblinka coexistieren? Doch auch ein Leben ohne Gott scheint unerträglich. Das Schaudern, das den Leser des Liedes durchdringt, wird nicht durch Ästhetik aktiviert, sondern durch den unmittelbaren Kontakt mit dem Grauen.