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Die Geschichte und ihre Bilder

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Während der letzten vier Jahrhunderte wenden sich Historiker zunehmend den Bildern zu, um die Vergangenheit zu verstehen und zu interpretieren. In diesem klassischen Buch untersucht der große Kunsthistoriker Francis Haskell die unterschiedlichen Verwendungen dieser Bilder im Verlauf der neueren europäischen Kultur. Beginnend mit den Antiquaren des 16. und 17. Jahrhunderts und ihrem Umgang mit den Zeugnissen, die Numismatik, Skulptur und die Entdeckung der Malerei in den Katakomben Roms bieten, beschreibt der Autor die Nutzung der visuellen Zeugnisse der Vergangenheit durch die Historiker des 18. Jahrhunderts, die den Weg zu einem neuen Wissenszweig, der Kulturgeschichte, ebnen. Anschließend bewertet er die neueren Beiträge, die die bildenden Künste mit den Mentalitäten der jeweiligen Epoche verbinden und in ihrer Entwicklung das Vorzeichen allgemeiner politischer, religiöser und sozialer Umwälzungen erkennen. Haskell schließt seine Untersuchung mit der Analyse des Werks großer Kulturhistoriker des 19. und 20. Jahrhunderts, wie Burckhardt und Huizinga, die die bildenden Künste in die Interpretation der Vergangenheit integrieren und sie als Quellen von gleichem Rang wie die schriftlichen Zeugnisse hervorheben.

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Die Geschichte und ihre Bilder, Francis Haskell

Langue
Année de publication
1998
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2,0
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Titre
Die Geschichte und ihre Bilder
Langue
Allemand
Éditeur
Beck
Publié
1998
Format
souple
Pages
588
ISBN10
3406439705
ISBN13
9783406439704
Séries
Titre original
History and its images
Évaluation
2 sur 5
Description
Während der letzten vier Jahrhunderte wenden sich Historiker zunehmend den Bildern zu, um die Vergangenheit zu verstehen und zu interpretieren. In diesem klassischen Buch untersucht der große Kunsthistoriker Francis Haskell die unterschiedlichen Verwendungen dieser Bilder im Verlauf der neueren europäischen Kultur. Beginnend mit den Antiquaren des 16. und 17. Jahrhunderts und ihrem Umgang mit den Zeugnissen, die Numismatik, Skulptur und die Entdeckung der Malerei in den Katakomben Roms bieten, beschreibt der Autor die Nutzung der visuellen Zeugnisse der Vergangenheit durch die Historiker des 18. Jahrhunderts, die den Weg zu einem neuen Wissenszweig, der Kulturgeschichte, ebnen. Anschließend bewertet er die neueren Beiträge, die die bildenden Künste mit den Mentalitäten der jeweiligen Epoche verbinden und in ihrer Entwicklung das Vorzeichen allgemeiner politischer, religiöser und sozialer Umwälzungen erkennen. Haskell schließt seine Untersuchung mit der Analyse des Werks großer Kulturhistoriker des 19. und 20. Jahrhunderts, wie Burckhardt und Huizinga, die die bildenden Künste in die Interpretation der Vergangenheit integrieren und sie als Quellen von gleichem Rang wie die schriftlichen Zeugnisse hervorheben.