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Durch eine historische Analyse von Vermeers Produktionsmethoden und eine eingehende Betrachtung seiner Kunst untersucht Daniel Arasse die Originalität dieses Künstlers innerhalb der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts. Er argumentiert, dass Vermeer kein konventioneller Maler wie seine Zeitgenossen war, sondern in einem persönlichen, ehrgeizigen Bestreben engagiert war, die malerische Praxis innerhalb der klassischen Tradition neu zu definieren. Arasse hebt hervor, dass Vermeers Herangehensweise an die Bildgestaltung die Malerei als Medium offenbart, durch das Betrachter die flüchtige und geheimnisvolle Präsenz des Lebens wahrnehmen. Dieses Konzept setzt nicht nur die Traditionen der klassischen Antike und der Hochrenaissance fort, sondern verbindet sich auch mit katholischen Ideen über spirituelle Meditation und die Kraft der Bilder. Obwohl Vermeer oft weltliche Themen behandelt, unterscheidet sich sein Umgang mit Ikonographie, Licht und Linie erheblich. Die ikonographischen Elemente in seinen Werken scheinen Bedeutung eher in Spannung zu halten als zu klären; blendendes Licht strömt von inneren Objekten aus, und Sfumato evoziert die Präsenz von Objekten ohne direkte Darstellung. Durch die Diskussion dieser Merkmale identifiziert Arasse Vermeers Genie in der reflexiven, meditativen Qualität seiner Werke, von denen jedes wie ein Gemälde über das Malen selbst erscheint.
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Vermeers Ambition, Daniel Arasse
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