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Technische Intelligenz und "Kulturfaktor Technik"

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Im Zuge der Industrialisierung entstand in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein neuer „Berufsstand“ aus Technikern und Ingenieuren, der jedoch lange Zeit keine angemessene gesellschaftliche Stellung erreichte. Der Einfluss blieb den traditionellen Bildungseliten, wie Juristen und Historikern, vorbehalten. Um ihren Anspruch auf Anerkennung zu untermauern, versuchte die Technische Intelligenz, Technik als zentralen „Kulturfaktor“ und ihre Mitglieder als „Kulturpioniere“ zu positionieren. Der Sammelband analysiert, wie die „Kulturfunktion“ der Technik als Argument für sozialen Aufstieg und gesellschaftliche Anerkennung genutzt wurde: - bei der Emanzipation und Professionalisierung der Technischen Intelligenz, - bei bedeutenden Ingenieuren des Kaiserreichs, - in der Kultur- und Gesellschaftskritik der 20er Jahre, - durch den Nationalsozialismus zur Funktionalisierung der Technik, - zur Legitimation neuer Leittechnologien sowie - in der Technikgeschichtsschreibung und musealen Präsentation. Das Buch verbindet moderne Ansätze der Sozialgeschichte, Technikgeschichte und politischen Ideengeschichte und leistet einen bedeutenden Beitrag zur Mentalitätsgeschichte der Technischen Intelligenz sowie zur Technikrezeption und politischen Kultur in Deutschland zwischen Kaiserreich und früher Bundesrepublik.

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Technische Intelligenz und "Kulturfaktor Technik", Burkhard Dietz

Langue
Année de publication
1996
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Titre
Technische Intelligenz und "Kulturfaktor Technik"
Langue
Allemand
Éditeur
Waxmann
Publié
1996
Format
souple
Pages
325
ISBN10
3893254471
ISBN13
9783893254477
Séries
Description
Im Zuge der Industrialisierung entstand in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein neuer „Berufsstand“ aus Technikern und Ingenieuren, der jedoch lange Zeit keine angemessene gesellschaftliche Stellung erreichte. Der Einfluss blieb den traditionellen Bildungseliten, wie Juristen und Historikern, vorbehalten. Um ihren Anspruch auf Anerkennung zu untermauern, versuchte die Technische Intelligenz, Technik als zentralen „Kulturfaktor“ und ihre Mitglieder als „Kulturpioniere“ zu positionieren. Der Sammelband analysiert, wie die „Kulturfunktion“ der Technik als Argument für sozialen Aufstieg und gesellschaftliche Anerkennung genutzt wurde: - bei der Emanzipation und Professionalisierung der Technischen Intelligenz, - bei bedeutenden Ingenieuren des Kaiserreichs, - in der Kultur- und Gesellschaftskritik der 20er Jahre, - durch den Nationalsozialismus zur Funktionalisierung der Technik, - zur Legitimation neuer Leittechnologien sowie - in der Technikgeschichtsschreibung und musealen Präsentation. Das Buch verbindet moderne Ansätze der Sozialgeschichte, Technikgeschichte und politischen Ideengeschichte und leistet einen bedeutenden Beitrag zur Mentalitätsgeschichte der Technischen Intelligenz sowie zur Technikrezeption und politischen Kultur in Deutschland zwischen Kaiserreich und früher Bundesrepublik.