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... als lebten die Engel auf Erden

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Der österreichische Filmer und Fotograf Gerald Axelrod beschäftigt sich mit der Frage nach den Engeln: Wer sind sie, woher kommen sie und was erwarten sie von uns? Durch die Erkundung der Literatur und die Verbindung zu seinen Engelskulpturen thematisiert er Konzepte wie die „Aufgaben der Engel“, die „himmlische Hierarchie“ und die „Mächte des Bösen“. In seinen Arbeiten beschreibt er das Wesen der Dämonen und präsentiert Friedhöfe als letzte Zufluchtsorte der Engel. Auf norditalienischen Friedhöfen hat er Engelstatuen entdeckt, deren Fotos er verfremdend belichtet und bearbeitet hat. Eine Ausstellung seiner Arbeiten wurde von der Basler Zeitung als eine einzigartige Darstellung eines „Todesgartens“ beschrieben, in dem Engel und Totenköpfe miteinander kommunizieren und die Schönheit des Jenseits verheißen. Axelrods schwarzweiße Fotografien sind schlicht und dokumentarisch, zeigen jedoch den barocken Prunk der Grabstätten. Hier vereinen sich morbide Schönheit und die Versprechen einer sinnlichen Ewigkeit, während der Tod nicht mehr tabuisiert, sondern als Tor zu einem Leben ohne Endlichkeit willkommen geheißen wird.

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... als lebten die Engel auf Erden, Gerald Axelrod

Langue
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1999
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Langue
Allemand
Éditeur
Eulen-Verl.
Publié
1999
Format
rigide
Pages
128
ISBN10
3891024517
ISBN13
9783891024515
Séries
Évaluation
4,45 sur 5
Description
Der österreichische Filmer und Fotograf Gerald Axelrod beschäftigt sich mit der Frage nach den Engeln: Wer sind sie, woher kommen sie und was erwarten sie von uns? Durch die Erkundung der Literatur und die Verbindung zu seinen Engelskulpturen thematisiert er Konzepte wie die „Aufgaben der Engel“, die „himmlische Hierarchie“ und die „Mächte des Bösen“. In seinen Arbeiten beschreibt er das Wesen der Dämonen und präsentiert Friedhöfe als letzte Zufluchtsorte der Engel. Auf norditalienischen Friedhöfen hat er Engelstatuen entdeckt, deren Fotos er verfremdend belichtet und bearbeitet hat. Eine Ausstellung seiner Arbeiten wurde von der Basler Zeitung als eine einzigartige Darstellung eines „Todesgartens“ beschrieben, in dem Engel und Totenköpfe miteinander kommunizieren und die Schönheit des Jenseits verheißen. Axelrods schwarzweiße Fotografien sind schlicht und dokumentarisch, zeigen jedoch den barocken Prunk der Grabstätten. Hier vereinen sich morbide Schönheit und die Versprechen einer sinnlichen Ewigkeit, während der Tod nicht mehr tabuisiert, sondern als Tor zu einem Leben ohne Endlichkeit willkommen geheißen wird.