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"Ich will mich erinnern an alles was man vergisst"

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Fried mischte sich ein, wo Unrecht geschah. Er war ein unorthodoxer Linker, der nicht nur mit 'Zorn- und Angstgedichten', sondern auch mit seinen 'Liebesgedichten' ein großes Publikum erreicht hat. 1921 in Wien geboren, mußte er 1938 vor den Nazis fliehen und beschloß, 'Schriftsteller zu werden, der gegen Faschismus, Rassismus, Unterdrückung und Austreibung unschuldiger Menschen schreibt'. Fried lebte seitdem im Londoner Exil, war aber seit den 60er Jahren häufiger in Deutschland und Österreich präsent - er trug aus seinen Werken vor, griff in literarische und politische Debatten ein und demonstrierte mit den rebellierenden Studenten von 1968 und der Friedensbewegung. Gerhard Lampe skizziert die wichtigsten Stationen der Zeitgenossenschaften und literarische Erfahrungen, die Fried zum 'engagierten Dichter' machten, indem er den geradezu schmerzhaft spürbaren Zusammenhang von Biographie und Werk rekonstruiert und dokumentiert.

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"Ich will mich erinnern an alles was man vergisst", Gerhard Lampe

Langue
Année de publication
1989
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4,0
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Langue
Allemand
Éditeur
Bund-Verlag
Publié
1989
Format
souple
Pages
210
ISBN10
3766330926
ISBN13
9783766330925
Séries
Mots clés
Nonfiction
Évaluation
4 sur 5
Description
Fried mischte sich ein, wo Unrecht geschah. Er war ein unorthodoxer Linker, der nicht nur mit 'Zorn- und Angstgedichten', sondern auch mit seinen 'Liebesgedichten' ein großes Publikum erreicht hat. 1921 in Wien geboren, mußte er 1938 vor den Nazis fliehen und beschloß, 'Schriftsteller zu werden, der gegen Faschismus, Rassismus, Unterdrückung und Austreibung unschuldiger Menschen schreibt'. Fried lebte seitdem im Londoner Exil, war aber seit den 60er Jahren häufiger in Deutschland und Österreich präsent - er trug aus seinen Werken vor, griff in literarische und politische Debatten ein und demonstrierte mit den rebellierenden Studenten von 1968 und der Friedensbewegung. Gerhard Lampe skizziert die wichtigsten Stationen der Zeitgenossenschaften und literarische Erfahrungen, die Fried zum 'engagierten Dichter' machten, indem er den geradezu schmerzhaft spürbaren Zusammenhang von Biographie und Werk rekonstruiert und dokumentiert.