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Baukultur gegen Formzerstörung

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Dies ist ein Buch nicht nur für Bauherren und Architekten, sondern für alle an der Kultur Interessierten. Wir alle erfreuen uns an zeitlos schönen Bauwerken, Städten und Landschaften. Damit jedoch nicht nur das Historische gefällt, sollten auch heute Bauherren hohe Maßstäbe setzen. Sie verletzen jedoch als anpasserische Modernisten häufig durch Ausgefallenes, Gigantomanie und Protzerei zeitlose Baukultur und Ästhetik und erweisen sich rücksichtslos gegenüber gewachsener Nachbarschaft und natürlicher Umwelt. Ein Rathaus sollte sich vom Zuchthaus, eine Kirche vom Gasometer und ein Theater vom Schwimmbad unterscheiden. Der durch seine kritischen Bücher zur Gegenwartskunst bekannte Verfasser beurteilt auf dem Hintergrund der geschichtlichen Umstände die deutsche Nachkriegsarchitektur, klagt die vielen Bausünden bis zur Gegenwart an und zeigt aber auch vorbildliche Verwirklichungen auf. In umfassender Weise entsteht so ein Oberblick über das Bauwesen in der zweiten Hälfte unseres Jahrhunderts. Modische und ideologische Verirrungen werden an den Pranger gestellt, Vernachlässigungen der historischen, landschaftlichen oder nachbarschaftlichen Zusammenhänge gegeißelt. Ein echter Eichler in seiner Aufbaukritik!

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Baukultur gegen Formzerstörung, Richard W. Eichler

Langue
Année de publication
1999
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Titre
Baukultur gegen Formzerstörung
Langue
Allemand
Éditeur
Grabert
Publié
1999
Pages
464
ISBN10
3878471823
ISBN13
9783878471820
Séries
Description
Dies ist ein Buch nicht nur für Bauherren und Architekten, sondern für alle an der Kultur Interessierten. Wir alle erfreuen uns an zeitlos schönen Bauwerken, Städten und Landschaften. Damit jedoch nicht nur das Historische gefällt, sollten auch heute Bauherren hohe Maßstäbe setzen. Sie verletzen jedoch als anpasserische Modernisten häufig durch Ausgefallenes, Gigantomanie und Protzerei zeitlose Baukultur und Ästhetik und erweisen sich rücksichtslos gegenüber gewachsener Nachbarschaft und natürlicher Umwelt. Ein Rathaus sollte sich vom Zuchthaus, eine Kirche vom Gasometer und ein Theater vom Schwimmbad unterscheiden. Der durch seine kritischen Bücher zur Gegenwartskunst bekannte Verfasser beurteilt auf dem Hintergrund der geschichtlichen Umstände die deutsche Nachkriegsarchitektur, klagt die vielen Bausünden bis zur Gegenwart an und zeigt aber auch vorbildliche Verwirklichungen auf. In umfassender Weise entsteht so ein Oberblick über das Bauwesen in der zweiten Hälfte unseres Jahrhunderts. Modische und ideologische Verirrungen werden an den Pranger gestellt, Vernachlässigungen der historischen, landschaftlichen oder nachbarschaftlichen Zusammenhänge gegeißelt. Ein echter Eichler in seiner Aufbaukritik!