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Die andere Evolution

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Obwohl Darwins Evolutionstheorie der modernen Biologie das Fundament gegeben hat, bleibt sie in manchen Aspekten unvollständig. Im „Ursprung der Arten“ wird der Ursprung der Arten nur unzureichend behandelt. Darwin und seine Nachfolger haben überzeugend gezeigt, wie vererbte Variationen der natürlichen Selektion unterliegen, jedoch bleibt die Frage, wie neue Organismentypen entstehen, unbeantwortet. Lynn Margulis argumentiert, dass Symbiose - das Zusammenleben verschiedener Arten in engem Kontakt - entscheidend für evolutionäre Innovationen ist. Sie erklärt die symbiontische Herkunft vieler bedeutender evolutionärer Neuerungen, beginnend bei den Zellen, die aus verschiedenen Bakterienformen entstanden. Sexualität entwickelte sich aus misslungenen Kannibalismusversuchen, die in saisonale Zusammenschlüsse unserer kleinsten Vorfahren mündeten. Alle Lebewesen, die im selben Wasser und in der gleichen Atmosphäre existieren, sind Teil einer symbiontischen Union. Gaia, das komplexe Ökosystem der Erde, ist aus einer symbiotischen Perspektive zu betrachten. Eng verbunden mit dieser alternativen Sicht der Evolution ist Margulis' persönliche Erzählung über ihren Weg in die Wissenschaft, die Bedeutung der Artenklassifikation und die Herausforderungen des wissenschaftlichen Fortschritts durch „akademische Apartheid“. Ein enthusiastisch und autoritär geschriebenes Werk.

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Die andere Evolution, Lynn Margulis

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1999
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Langue
Allemand
Publié
1999
Format
rigide
Pages
180
ISBN10
3827402948
ISBN13
9783827402943
Évaluation
4 sur 5
Description
Obwohl Darwins Evolutionstheorie der modernen Biologie das Fundament gegeben hat, bleibt sie in manchen Aspekten unvollständig. Im „Ursprung der Arten“ wird der Ursprung der Arten nur unzureichend behandelt. Darwin und seine Nachfolger haben überzeugend gezeigt, wie vererbte Variationen der natürlichen Selektion unterliegen, jedoch bleibt die Frage, wie neue Organismentypen entstehen, unbeantwortet. Lynn Margulis argumentiert, dass Symbiose - das Zusammenleben verschiedener Arten in engem Kontakt - entscheidend für evolutionäre Innovationen ist. Sie erklärt die symbiontische Herkunft vieler bedeutender evolutionärer Neuerungen, beginnend bei den Zellen, die aus verschiedenen Bakterienformen entstanden. Sexualität entwickelte sich aus misslungenen Kannibalismusversuchen, die in saisonale Zusammenschlüsse unserer kleinsten Vorfahren mündeten. Alle Lebewesen, die im selben Wasser und in der gleichen Atmosphäre existieren, sind Teil einer symbiontischen Union. Gaia, das komplexe Ökosystem der Erde, ist aus einer symbiotischen Perspektive zu betrachten. Eng verbunden mit dieser alternativen Sicht der Evolution ist Margulis' persönliche Erzählung über ihren Weg in die Wissenschaft, die Bedeutung der Artenklassifikation und die Herausforderungen des wissenschaftlichen Fortschritts durch „akademische Apartheid“. Ein enthusiastisch und autoritär geschriebenes Werk.