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Das Streiflichtbuch

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Heute widmen wir uns einer Frage, die die Menschheit seit Langem beschäftigt: Wer verfasst das "Streiflicht", die Kolumne, die den Lesern der Süddeutschen Zeitung hilft, das Weltgeschehen in seiner Fülle zu erfassen? Die Herausgeber des Streiflichtbuches nehmen diese Gelegenheit gerne wahr, doch das Hauptthema ist das Leben selbst. Dieses lässt sich, wenn auch in vielen Variationen, auf einen wiederkehrenden Kanon von Vorkommnissen und Problemen konzentrieren: Wetter, zwischenmenschliche Beziehungen, Nacktschnecken, die Deutsche Post und die Neigung der Menschen, sich selbst und einander zu belügen. Auch der Fußball spielt eine Rolle. Dieses Buch ist fesselnd, vielleicht weil die Streiflichter die Unterscheidung zwischen wichtig und unwichtig ignorieren. So steht die Putzfrauenaffäre des ehemaligen Verkehrsministers neben Überlegungen zu hygienischen Folgen der Toilettenbenutzung in Zügen. Ein bemerkenswertes Phänomen ist das Vergessen von Ehefrauen an Autobahnraststätten. Mein Lieblingsstreiflicht erklärt, wozu wir die bayerische Staatsregierung brauchen: Damit der Graureiher in unserem Wohnzimmer nicht friert. Das Leben ist schön. --Anneke Hudalla

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Das Streiflichtbuch, Axel Hacke

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Année de publication
1994
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2,0
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Langue
Allemand
Auteurs
Axel Hacke
Éditeur
Kunstmann
Publié
1994
ISBN10
3888970849
ISBN13
9783888970849
Séries
Évaluation
2 sur 5
Description
Heute widmen wir uns einer Frage, die die Menschheit seit Langem beschäftigt: Wer verfasst das "Streiflicht", die Kolumne, die den Lesern der Süddeutschen Zeitung hilft, das Weltgeschehen in seiner Fülle zu erfassen? Die Herausgeber des Streiflichtbuches nehmen diese Gelegenheit gerne wahr, doch das Hauptthema ist das Leben selbst. Dieses lässt sich, wenn auch in vielen Variationen, auf einen wiederkehrenden Kanon von Vorkommnissen und Problemen konzentrieren: Wetter, zwischenmenschliche Beziehungen, Nacktschnecken, die Deutsche Post und die Neigung der Menschen, sich selbst und einander zu belügen. Auch der Fußball spielt eine Rolle. Dieses Buch ist fesselnd, vielleicht weil die Streiflichter die Unterscheidung zwischen wichtig und unwichtig ignorieren. So steht die Putzfrauenaffäre des ehemaligen Verkehrsministers neben Überlegungen zu hygienischen Folgen der Toilettenbenutzung in Zügen. Ein bemerkenswertes Phänomen ist das Vergessen von Ehefrauen an Autobahnraststätten. Mein Lieblingsstreiflicht erklärt, wozu wir die bayerische Staatsregierung brauchen: Damit der Graureiher in unserem Wohnzimmer nicht friert. Das Leben ist schön. --Anneke Hudalla