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Thomas Bernhards Trilogie der Künste

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Drei späte Prosawerke des österreichischen Romanciers und Dramatikers Thomas Bernhard (1931-1989), die zwischen 1983 und 1985 veröffentlicht wurden, zeigen eine Reihe interessanter Ähnlichkeiten und intertextueller Bezüge in Form und Inhalt. Sie werden hier als ein einzelnes, trilogieförmiges Werk betrachtet, das das monumentale Werk "Auslöschung" ersetzt. Ausgehend von einer genauen Textanalyse versucht das Werk, die interne Konstruktion des Romans zu enthüllen, anstatt den Autor und seine Absichten zu hinterfragen. Das zugrunde liegende Modell für dieses Projekt ist Nabokovs berühmte Lesart von Kafkas "Die Verwandlung". Die drei betrachteten Romane teilen einen gemeinsamen Kern der Erzählstruktur. Jeder von ihnen leitet seine Komposition aus der Kunstform ab, die auch zentral für die Handlung ist: Musik, Drama und Malerei. In allen drei Werken wird die Unhaltbarkeit der Erzählung thematisiert. Während die inhärente Perspektive aufgelöst wird, werden die musikalischen, dramatischen und kompositorischen Strukturen offenbart, die die Grundlage dieser Prosaexperimente bilden.

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Thomas Bernhards Trilogie der Künste, Gregor Hens

Langue
Année de publication
1999
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Titre
Thomas Bernhards Trilogie der Künste
Langue
Allemand
Éditeur
Camden House
Publié
1999
Format
rigide
Pages
304
ISBN10
1571130381
ISBN13
9781571130389
Séries
Évaluation
4,35 sur 5
Description
Drei späte Prosawerke des österreichischen Romanciers und Dramatikers Thomas Bernhard (1931-1989), die zwischen 1983 und 1985 veröffentlicht wurden, zeigen eine Reihe interessanter Ähnlichkeiten und intertextueller Bezüge in Form und Inhalt. Sie werden hier als ein einzelnes, trilogieförmiges Werk betrachtet, das das monumentale Werk "Auslöschung" ersetzt. Ausgehend von einer genauen Textanalyse versucht das Werk, die interne Konstruktion des Romans zu enthüllen, anstatt den Autor und seine Absichten zu hinterfragen. Das zugrunde liegende Modell für dieses Projekt ist Nabokovs berühmte Lesart von Kafkas "Die Verwandlung". Die drei betrachteten Romane teilen einen gemeinsamen Kern der Erzählstruktur. Jeder von ihnen leitet seine Komposition aus der Kunstform ab, die auch zentral für die Handlung ist: Musik, Drama und Malerei. In allen drei Werken wird die Unhaltbarkeit der Erzählung thematisiert. Während die inhärente Perspektive aufgelöst wird, werden die musikalischen, dramatischen und kompositorischen Strukturen offenbart, die die Grundlage dieser Prosaexperimente bilden.