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Wenn die Postmoderne zweimal klingelt

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Macht es einen Menschen "kultivierter", wenn er ein Live-Konzert von Beethovens Neunter hört, als jemanden, der sich eine hochmoderne mechanische Aufnahme davon zu Hause anhört? Gilbert Adair würde überzeugend argumentieren, dass dem nicht so ist. In einem einführenden Essay untersucht Adair die Natur der Kultur in der zeitgenössischen Gesellschaft und untermauert seine Argumentation mit spezifischen Beispielen aus seinen vielfältigen Schriften zu diesem Thema. Er argumentiert, dass es heute möglich ist, ein vollkommen kultivierter Mensch zu sein, ohne jemals das Haus zu verlassen, und greift dabei heilige Kühe an, wie die Überlegenheit von Live-Aufführungen gegenüber mechanisch reproduzierten; von der schweißtreibenden, überfüllten Ausstellung, in der man die Bilder nicht sehen kann, gegenüber dem schön gedruckten Katalog; von einer literarischen Kultur gegenüber dem, was man eine Magazin-Kultur nennen könnte. Adair plädiert für kulturelle Ehrlichkeit und argumentiert, dass es in den letzten Jahren des 20. Jahrhunderts um mehr geht, als nur "auszugehen" ins Theater oder Kino; es geht darum, Teil eines kulturellen Netzwerks zu sein, dessen feines Geflecht er in diesem grundlegenden Werk entwirrt.

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Wenn die Postmoderne zweimal klingelt, Gilbert Adair

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2000
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Langue
Allemand
Éditeur
Ed. Epoca
Publié
2000
Format
rigide
Pages
206
ISBN10
3905513196
ISBN13
9783905513196
Séries
Évaluation
3,5 sur 5
Description
Macht es einen Menschen "kultivierter", wenn er ein Live-Konzert von Beethovens Neunter hört, als jemanden, der sich eine hochmoderne mechanische Aufnahme davon zu Hause anhört? Gilbert Adair würde überzeugend argumentieren, dass dem nicht so ist. In einem einführenden Essay untersucht Adair die Natur der Kultur in der zeitgenössischen Gesellschaft und untermauert seine Argumentation mit spezifischen Beispielen aus seinen vielfältigen Schriften zu diesem Thema. Er argumentiert, dass es heute möglich ist, ein vollkommen kultivierter Mensch zu sein, ohne jemals das Haus zu verlassen, und greift dabei heilige Kühe an, wie die Überlegenheit von Live-Aufführungen gegenüber mechanisch reproduzierten; von der schweißtreibenden, überfüllten Ausstellung, in der man die Bilder nicht sehen kann, gegenüber dem schön gedruckten Katalog; von einer literarischen Kultur gegenüber dem, was man eine Magazin-Kultur nennen könnte. Adair plädiert für kulturelle Ehrlichkeit und argumentiert, dass es in den letzten Jahren des 20. Jahrhunderts um mehr geht, als nur "auszugehen" ins Theater oder Kino; es geht darum, Teil eines kulturellen Netzwerks zu sein, dessen feines Geflecht er in diesem grundlegenden Werk entwirrt.