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Hingeschaut und weggesehen

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Wie gelang es dem NS-Regime, sich die Kollaboration ganz normaler Deutscher mühelos zu sichern? Nach dem Krieg wollte kaum jemand in Deutschland etwas von den Konzentrationslagern, von Terror und Mord gewusst haben. Es schien, als hätten nur wenige »willige Helfer« im Verborgenen die von Hitler befohlenen Verbrechen begangen. Robert Gellately beweist anhand bislang vernachlässigter Dokumente das Gegenteil: Nach dem Willen der nationalsozialistischen Machthaber sollte das Volk informiert werden. Sie nutzten die breite Zustimmung der Deutschen zu »Recht und Ordnung«, um mit genau geplanten Strategien die Menschen an Verhaftungen, Polizeiwillkür, Ausgrenzung und Verfolgung ganzer Bevölkerungsgruppen zu gewöhnen – und zur Mithilfe - sei es durch Zustimmung, Denunziation oder aktive Mitarbeit - zu veranlassen.

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Hingeschaut und weggesehen, Robert Gellately

Langue
Année de publication
2004
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3,9
Très bien
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Langue
Allemand
Publié
2004
Format
souple
Pages
456
ISBN10
342334153X
ISBN13
9783423341530
Séries
Titre original
Backing Hitler
Évaluation
3,85 sur 5
Description
Wie gelang es dem NS-Regime, sich die Kollaboration ganz normaler Deutscher mühelos zu sichern? Nach dem Krieg wollte kaum jemand in Deutschland etwas von den Konzentrationslagern, von Terror und Mord gewusst haben. Es schien, als hätten nur wenige »willige Helfer« im Verborgenen die von Hitler befohlenen Verbrechen begangen. Robert Gellately beweist anhand bislang vernachlässigter Dokumente das Gegenteil: Nach dem Willen der nationalsozialistischen Machthaber sollte das Volk informiert werden. Sie nutzten die breite Zustimmung der Deutschen zu »Recht und Ordnung«, um mit genau geplanten Strategien die Menschen an Verhaftungen, Polizeiwillkür, Ausgrenzung und Verfolgung ganzer Bevölkerungsgruppen zu gewöhnen – und zur Mithilfe - sei es durch Zustimmung, Denunziation oder aktive Mitarbeit - zu veranlassen.