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Wer's glaubt wird selig?

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Auch nach zwanzig Jahren Öko-Vermarktung bleibt die Aufklärung der Verbraucher über Produkte und deren Produktion unzureichend, was zu erheblicher Unsicherheit führt. Politik und Wirtschaft sind gefordert, hier Abhilfe zu schaffen. Die Politik sollte durch klare Vorgaben für Öko-Siegel und den Schutz der Begriffe „Öko“ und „Bio“ Rechtssicherheit schaffen und diese Informationen der Öffentlichkeit zugänglich machen. Wenn Verbraucher diesen Zeichen vertrauen könnten, wären sie bereit, mehr Öko-Produkte zu kaufen. Unternehmen müssen ebenfalls aktiver werden, da dem Öko-Angebot der „normalen“ Wirtschaft oft misstraut wird, insbesondere bei Öko-Lebensmitteln in Supermärkten, wo eigene Öko-Marken kritisch betrachtet werden. Dennoch bietet die breite Distribution eine Chance für mehr ökologischen Konsum, da Verbraucher Wege sparen und Produkte unter einem Dach finden können, was auch zu niedrigeren Preisen führen könnte. Es bleibt jedoch die Herausforderung, den Informationsbedarf der Verbraucher zu berücksichtigen: Diese wünschen umfassende Informationen, jedoch nur wenig Text in Anzeigen. Zudem variiert die Wichtigkeit ökologischer Informationen je nach ökologischem Bezug des Produkts und dem persönlichen Involvement des Konsumenten.

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Wer's glaubt wird selig?, Gitte Katz

Langue
Année de publication
2002
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Titre
Wer's glaubt wird selig?
Langue
Allemand
Auteurs
Gitte Katz
Publié
2002
Format
souple
Pages
359
ISBN10
3531138146
ISBN13
9783531138145
Séries
Description
Auch nach zwanzig Jahren Öko-Vermarktung bleibt die Aufklärung der Verbraucher über Produkte und deren Produktion unzureichend, was zu erheblicher Unsicherheit führt. Politik und Wirtschaft sind gefordert, hier Abhilfe zu schaffen. Die Politik sollte durch klare Vorgaben für Öko-Siegel und den Schutz der Begriffe „Öko“ und „Bio“ Rechtssicherheit schaffen und diese Informationen der Öffentlichkeit zugänglich machen. Wenn Verbraucher diesen Zeichen vertrauen könnten, wären sie bereit, mehr Öko-Produkte zu kaufen. Unternehmen müssen ebenfalls aktiver werden, da dem Öko-Angebot der „normalen“ Wirtschaft oft misstraut wird, insbesondere bei Öko-Lebensmitteln in Supermärkten, wo eigene Öko-Marken kritisch betrachtet werden. Dennoch bietet die breite Distribution eine Chance für mehr ökologischen Konsum, da Verbraucher Wege sparen und Produkte unter einem Dach finden können, was auch zu niedrigeren Preisen führen könnte. Es bleibt jedoch die Herausforderung, den Informationsbedarf der Verbraucher zu berücksichtigen: Diese wünschen umfassende Informationen, jedoch nur wenig Text in Anzeigen. Zudem variiert die Wichtigkeit ökologischer Informationen je nach ökologischem Bezug des Produkts und dem persönlichen Involvement des Konsumenten.