Bookbot

Weimar

Évaluation du livre

Paramètres

  • 287pages
  • 11 heures de lecture

En savoir plus sur le livre

Einst gab es einen Ort, wo das Leben selber schon ein Kunstwerk war - Biografie einer Stadt und Macht einer Illusion. Weimar ist die Welt. Nicht anders lässt sich erklären, dass die lokale Geschichtsschreibung drei Zeitalter unterscheidet, ein goldenes, ein silbernes und ein bronzenes. Die goldenen Jahre gehören ganz Goethe und den Grenzen der wohltemperierten Aufklärung; Weimar stand in voller Blüte. In den silbernen Zeiten zogen unter Großherzog Carl Alexander, der dem Städtchen einen zweiten kulturellen Frühling verschaffen wollte, klangvolle Namen ein, darunter Liszt und Nietzsche. Schließlich fanden sich im bronzenen Zeitalter Zivilisationsmüde und Idealisten ein, von Harry Graf Kessler bis Walter Gropius, um Auswege zu suchen. Thomas Steinfeld erzählt die Biografie dieser ästhetischen Provinz, die einst alle Blicke auf sich gezogen hat, wobei er nicht bei den großen Namen stehen bleibt, sondern auch dem Weimar des 20. Jahrhunderts seine Aufmerksamkeit schenkt.

Édition

Achat du livre

Weimar, Thomas Steinfeld

Langue
Année de publication
2003
product-detail.submit-box.info.binding
(souple)
Cet exemplaire n’est plus disponible.
ou
Voir l'édition disponible

Modes de paiement

4,0
Très bien
1 Évaluations

Il manque plus que ton avis ici.

Titre
Weimar
Langue
Allemand
Publié
2003
Format
souple
Pages
287
ISBN10
3423340509
ISBN13
9783423340502
Séries
Évaluation
4 sur 5
Description
Einst gab es einen Ort, wo das Leben selber schon ein Kunstwerk war - Biografie einer Stadt und Macht einer Illusion. Weimar ist die Welt. Nicht anders lässt sich erklären, dass die lokale Geschichtsschreibung drei Zeitalter unterscheidet, ein goldenes, ein silbernes und ein bronzenes. Die goldenen Jahre gehören ganz Goethe und den Grenzen der wohltemperierten Aufklärung; Weimar stand in voller Blüte. In den silbernen Zeiten zogen unter Großherzog Carl Alexander, der dem Städtchen einen zweiten kulturellen Frühling verschaffen wollte, klangvolle Namen ein, darunter Liszt und Nietzsche. Schließlich fanden sich im bronzenen Zeitalter Zivilisationsmüde und Idealisten ein, von Harry Graf Kessler bis Walter Gropius, um Auswege zu suchen. Thomas Steinfeld erzählt die Biografie dieser ästhetischen Provinz, die einst alle Blicke auf sich gezogen hat, wobei er nicht bei den großen Namen stehen bleibt, sondern auch dem Weimar des 20. Jahrhunderts seine Aufmerksamkeit schenkt.