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Erinnerungskultur im Bestattungsritual

Archäologisch-Historisches Forum

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Der Umgang mit dem Tod ist ein bedeutendes kulturelles Phänomen, das verschiedene Wissenschaften beschäftigt. Der Tod als zentrales Element menschlichen Daseins stellt die Lebenden vor die Herausforderung, den Verlust eines Mitmenschen zu bewältigen. Kulturen entwickeln unterschiedliche Rituale, Glaubensvorstellungen und Formen des Gedächtnisses, die einem ständigen Wandel unterliegen. Die Analyse dieser Umgangsweisen bietet Einblicke in die sozialen Strukturen der jeweiligen Gemeinschaft und erfordert eine interdisziplinäre Herangehensweise. Der Band basiert auf der dritten internationalen Tagung des ‚Archäologisch-Historischen Forums’ im April 2001 in Paderborn, organisiert vom ‚Institut zur Interdisziplinären Erforschung des Mittelalters und seines Nachwirkens’ in Zusammenarbeit mit dem Museum in der Kaiserpfalz. Die Beiträge, die überarbeitete Vorträge darstellen, stammen von Archäologen und Historikern aus Dänemark, Deutschland, Großbritannien, Österreich und den USA und präsentieren neue Forschungsergebnisse zu verschiedenen Bestattungsarten und Formen der Memoria in Europa. Auch methodische Fragen werden eingehend behandelt, wobei die zeitliche Spanne von der Völkerwanderungszeit bis zum späten Mittelalter reicht.

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Erinnerungskultur im Bestattungsritual, Jörg Jarnut

Langue
Année de publication
2003
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Titre
Erinnerungskultur im Bestattungsritual
Sous-titre
Archäologisch-Historisches Forum
Langue
Anglais
Éditeur
Fink
Publié
2003
Format
souple
Pages
246
ISBN10
3770538617
ISBN13
9783770538614
Séries
Description
Der Umgang mit dem Tod ist ein bedeutendes kulturelles Phänomen, das verschiedene Wissenschaften beschäftigt. Der Tod als zentrales Element menschlichen Daseins stellt die Lebenden vor die Herausforderung, den Verlust eines Mitmenschen zu bewältigen. Kulturen entwickeln unterschiedliche Rituale, Glaubensvorstellungen und Formen des Gedächtnisses, die einem ständigen Wandel unterliegen. Die Analyse dieser Umgangsweisen bietet Einblicke in die sozialen Strukturen der jeweiligen Gemeinschaft und erfordert eine interdisziplinäre Herangehensweise. Der Band basiert auf der dritten internationalen Tagung des ‚Archäologisch-Historischen Forums’ im April 2001 in Paderborn, organisiert vom ‚Institut zur Interdisziplinären Erforschung des Mittelalters und seines Nachwirkens’ in Zusammenarbeit mit dem Museum in der Kaiserpfalz. Die Beiträge, die überarbeitete Vorträge darstellen, stammen von Archäologen und Historikern aus Dänemark, Deutschland, Großbritannien, Österreich und den USA und präsentieren neue Forschungsergebnisse zu verschiedenen Bestattungsarten und Formen der Memoria in Europa. Auch methodische Fragen werden eingehend behandelt, wobei die zeitliche Spanne von der Völkerwanderungszeit bis zum späten Mittelalter reicht.