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Abhandlung über die Prinzipien der Logik

Eine Verteidigung des logischen Monismus

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Die Frage nach dem „einzigen, richtigen“ Logiksystem wird von Logikern oft zurückgewiesen: Eine solche Logik existiert nicht. Michael Wolff behandelt diese Frage jedoch anders, indem er die Methode der logisch-semantischen Sprachanalyse auf die Sprachen der Logik anwendet. Diese Analyse zeigt, dass die Ansicht von Frege, Hilbert und anderen, das logische Vokabular der Syllogistik sei ohne Bedeutungsänderung durch wahrheitsfunktionale und quantorenlogische Ausdrücke sowie durch Ausdrücke des Klassenkalküls ersetzbar, nicht haltbar ist. Das logische Vokabular der Syllogistik reicht aus, um alle gültigen Regeln und Gesetze der deduktiven Logik wiederzugeben. Im Gegensatz dazu erweisen sich Regeln und Gesetze, die nur in der Sprache moderner „klassischer“ und „nicht-klassischer“ Logik formuliert werden können, als nicht allgemeingültig, da ihre Gültigkeit nicht ausschließlich auf der Bedeutung des verwendeten logischen Vokabulars beruht. Diese Systeme setzen implizit die Gültigkeit der Syllogistik voraus und sind aus ihr ableitbar. Wolff zeigt detailliert, wie diese Ableitung exakt und lückenlos zu bewerkstelligen ist, indem er eine Methode anwendet, die bereits in der Schule des Aristoteles entwickelt wurde.

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Abhandlung über die Prinzipien der Logik, Michael Wolff

Langue
Année de publication
2023
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Titre
Abhandlung über die Prinzipien der Logik
Sous-titre
Eine Verteidigung des logischen Monismus
Langue
Allemand
Éditeur
Klostermann
Publié
2023
Pages
454
ISBN10
3465046153
ISBN13
9783465046158
Séries
Description
Die Frage nach dem „einzigen, richtigen“ Logiksystem wird von Logikern oft zurückgewiesen: Eine solche Logik existiert nicht. Michael Wolff behandelt diese Frage jedoch anders, indem er die Methode der logisch-semantischen Sprachanalyse auf die Sprachen der Logik anwendet. Diese Analyse zeigt, dass die Ansicht von Frege, Hilbert und anderen, das logische Vokabular der Syllogistik sei ohne Bedeutungsänderung durch wahrheitsfunktionale und quantorenlogische Ausdrücke sowie durch Ausdrücke des Klassenkalküls ersetzbar, nicht haltbar ist. Das logische Vokabular der Syllogistik reicht aus, um alle gültigen Regeln und Gesetze der deduktiven Logik wiederzugeben. Im Gegensatz dazu erweisen sich Regeln und Gesetze, die nur in der Sprache moderner „klassischer“ und „nicht-klassischer“ Logik formuliert werden können, als nicht allgemeingültig, da ihre Gültigkeit nicht ausschließlich auf der Bedeutung des verwendeten logischen Vokabulars beruht. Diese Systeme setzen implizit die Gültigkeit der Syllogistik voraus und sind aus ihr ableitbar. Wolff zeigt detailliert, wie diese Ableitung exakt und lückenlos zu bewerkstelligen ist, indem er eine Methode anwendet, die bereits in der Schule des Aristoteles entwickelt wurde.