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Terror im Namen Gottes

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Unter den Geschichten religiöser Traditionen lauert Gewalt als schattenhafte Präsenz. Mark Juergensmeyer untersucht eine zentrale Frage: Warum begehen religiöse Individuen gewalttätige Taten im Namen ihres Gottes, indem sie unschuldige Opfer ins Visier nehmen und Bevölkerungen terrorisieren? Diese vergleichende Studie über religiösen Terrorismus analysiert bedeutende Vorfälle, darunter die Explosion des World Trade Centers, Selbstmordanschläge der Hamas und den Nervengasangriff in der Tokyoter U-Bahn. Juergensmeyer integriert persönliche Interviews mit Schlüsselpersonen wie dem Bombenleger des World Trade Centers, Mahmud Abouhalima, sowie Hamas-Führern wie Scheich Yassin und Abdul Azis Rantisi, um Einblicke in die Denkweise derjenigen zu geben, die Gewalt ausüben und unterstützen. Er kontextualisiert diese Taten im Rahmen globaler politischer und sozialer Veränderungen und deutet sie als Versuche, Kulturen der Gewalt zu stärken. Die Analyse beleuchtet wirtschaftliche, ideologische und geschlechtsspezifische Dimensionen von Kulturen, die ein zentrales heiliges Konzept – den kosmischen Krieg – umarmen und Religion nutzen, um Feinde zu dämonisieren. Juergensmeyers Erzählung ist fesselnd und umfassend und zeigt, dass Religion oft die Ideologie und Motivation für Gewalt liefert, aber auch das Potenzial für Frieden birgt.

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Terror im Namen Gottes, Mark Juergensmeyer

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2004
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