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Der Rebell

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Der Spiegel nannte ihn den Chefdenker der Neonazi-Szene. Das FBI setzte ihn nach dem 11. September 2001 auf die Liste der Verdächtigen. Der deutsche Geheimdienst wollte ihn kurz darauf anwerben. Wer ist dieser Odfried Hepp? Als er 1985 verhaftet wurde, war er einer der meistgesuchten Terroristen der Welt. Aufgewachsen in einer auseinander fallenden Familie - mit Germanenkeller im Haus - und in einer zwischen APO und NPD zerrissenen Gesellschaft. Hepp wird zum radikalen Träumer von Heldentod und Rebellentum im Widerstand gegen den „aufgezwungenen Besatzerstaat BRD“. Heute hat er sich endgültig losgesagt vom Rechtsextremismus. Yury Winterberg und Jan Peter zeichnen das beunruhigende Bild einer blutigen Obsession, deren Kampfplatz längst nicht mehr allein in Deutschland zu finden ist. Es ist die nüchterne Dokumentation und Analyse einer Bedrohung, die häufig immer noch in der Öffentlichkeit unterschätzt wird.

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Der Rebell, Yury Winterberg

Langue
Année de publication
2004
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Titre
Der Rebell
Langue
Allemand
Éditeur
Lübbe
Publié
2004
Format
rigide
Pages
382
ISBN10
3785721609
ISBN13
9783785721605
Séries
Mots clés
Nonfiction
Description
Der Spiegel nannte ihn den Chefdenker der Neonazi-Szene. Das FBI setzte ihn nach dem 11. September 2001 auf die Liste der Verdächtigen. Der deutsche Geheimdienst wollte ihn kurz darauf anwerben. Wer ist dieser Odfried Hepp? Als er 1985 verhaftet wurde, war er einer der meistgesuchten Terroristen der Welt. Aufgewachsen in einer auseinander fallenden Familie - mit Germanenkeller im Haus - und in einer zwischen APO und NPD zerrissenen Gesellschaft. Hepp wird zum radikalen Träumer von Heldentod und Rebellentum im Widerstand gegen den „aufgezwungenen Besatzerstaat BRD“. Heute hat er sich endgültig losgesagt vom Rechtsextremismus. Yury Winterberg und Jan Peter zeichnen das beunruhigende Bild einer blutigen Obsession, deren Kampfplatz längst nicht mehr allein in Deutschland zu finden ist. Es ist die nüchterne Dokumentation und Analyse einer Bedrohung, die häufig immer noch in der Öffentlichkeit unterschätzt wird.