Bookbot

Die dunklen Schatten unserer Vergangenheit

Évaluation du livre

Paramètres

  • 233pages
  • 9 heures de lecture

En savoir plus sur le livre

Wir wissen heute, daß die Erfahrungen der älteren Jahrgänge im Zweiten Weltkrieg gerade im Alter wieder hochkommen. Zwar dürfen Erlebnisse wie Ausbombung oder Vertreibung nicht automatisch mit Traumatisierung gleichgesetzt werden; unbestreitbar ist jedoch, daß diese Generation typische Verhaltensweisen entwickelt hat, die in der Kriegs- und Nachkriegszeit vorteilhaft waren: Was uns nicht umbringt, macht uns nur härter. Diese erweisen sich im Alter jedoch als problematisch, etwa dann, wenn die Älteren nicht sorgsam mit sich selbst umgehen, körperliche Belastungen ignorieren und Krankheiten nicht auskurieren. Die professionell Tätigen begegnen den Betroffenen in ihren Praxen, Institutionen, Kliniken und Altenpflegeeinrichtungen. Häufig wird dabei die Kriegsvergangenheit überhaupt nicht thematisiert. Dabei würden die Betroffenen gerne über ihre Vergangenheit reden. Aber wie, wenn ihre Signale nicht verstanden werden? Der Psychoanalytiker und Altersforscher Radebold zeigt, wie es möglich ist, frühere Lebenserfahrungen in beratenden und therapeutischen Gesprächen zu berücksichtigen. Dadurch wird deutlich, wie Hilfe geleistet, Entlastung gegeben und Stabilität bewirkt werden kann. Vgl. zum Thema: Sabine Bode: Die vergessene Generation. Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen Mit einem Nachwort von Luise Reddemann

Édition

Achat du livre

Die dunklen Schatten unserer Vergangenheit, Hartmut Radebold

Langue
Année de publication
2005
product-detail.submit-box.info.binding
(souple)
Nous vous informerons par e-mail dès que nous l’aurons retrouvé.

Modes de paiement

4,0
Très bien
1 Évaluations

Il manque plus que ton avis ici.

Langue
Allemand
Éditeur
Klett-Cotta
Publié
2005
Format
souple
Pages
233
ISBN10
3608941622
ISBN13
9783608941623
Séries
Mots clés
Nonfiction
Évaluation
4 sur 5
Description
Wir wissen heute, daß die Erfahrungen der älteren Jahrgänge im Zweiten Weltkrieg gerade im Alter wieder hochkommen. Zwar dürfen Erlebnisse wie Ausbombung oder Vertreibung nicht automatisch mit Traumatisierung gleichgesetzt werden; unbestreitbar ist jedoch, daß diese Generation typische Verhaltensweisen entwickelt hat, die in der Kriegs- und Nachkriegszeit vorteilhaft waren: Was uns nicht umbringt, macht uns nur härter. Diese erweisen sich im Alter jedoch als problematisch, etwa dann, wenn die Älteren nicht sorgsam mit sich selbst umgehen, körperliche Belastungen ignorieren und Krankheiten nicht auskurieren. Die professionell Tätigen begegnen den Betroffenen in ihren Praxen, Institutionen, Kliniken und Altenpflegeeinrichtungen. Häufig wird dabei die Kriegsvergangenheit überhaupt nicht thematisiert. Dabei würden die Betroffenen gerne über ihre Vergangenheit reden. Aber wie, wenn ihre Signale nicht verstanden werden? Der Psychoanalytiker und Altersforscher Radebold zeigt, wie es möglich ist, frühere Lebenserfahrungen in beratenden und therapeutischen Gesprächen zu berücksichtigen. Dadurch wird deutlich, wie Hilfe geleistet, Entlastung gegeben und Stabilität bewirkt werden kann. Vgl. zum Thema: Sabine Bode: Die vergessene Generation. Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen Mit einem Nachwort von Luise Reddemann