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Semiose des Musikalischen

Zur Rekonstruktion musikalischer Erkenntnis

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Musik verläuft in der Zeit - wie die Sprache; sie kann gehört und niedergeschrieben werden. Dies sind Belege für ihre immer wieder beschworene Nähe zur Verbalsprache, und doch: Musik ist nicht begrifflicher Art; musikalische Verläufe benennen nicht Objekte unserer Welt, sondern folgen eigenen Gesetzmässigkeiten. Es geht um die Klärung, wie ein klangliches Erleben > als musikalisches PhänomenMaterial< Verwendung? 3. Wodurch stellt sich welche Form von Bedeutung ein? Unter Bezugnahme auf die semiotischen Werkzeuge des amerikanischen Philosophen Charles. S. Peirce (1839-1914), die er für seine dem Verstehen von Kunst und Wissenschaft dienende pragmati(zi)stische Methodologie entwickelt hat, wird u. a. gezeigt, dass sich die dyadische Zeichenkonzeption des Schweizer Sprachwissenschaftlers Ferdinand de Saussure (1857-1913) nur mit erheblichen Abänderungen und Erweiterungen in die triadische nach Peirce überführen lässt. Damit soll ein Beitrag zur Grundlagenarbeit innerhalb der Musiksemiotik geleistet werden, wobei viele Einsichten nicht nur für den Bereich der Musik allein Gültigkeit haben, sondern auch im Sinne einer allgemeinen Semiotik von Bedeutung sein können. Grau unterlegte Kernaussagen

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Semiose des Musikalischen, Ulrike Voltmer

Langue
Année de publication
2005
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Titre
Semiose des Musikalischen
Sous-titre
Zur Rekonstruktion musikalischer Erkenntnis
Langue
Allemand
Éditeur
Lichtenstern
Publié
2005
Format
souple
Pages
312
ISBN10
3938651008
ISBN13
9783938651001
Séries
Évaluation
5 sur 5
Description
Musik verläuft in der Zeit - wie die Sprache; sie kann gehört und niedergeschrieben werden. Dies sind Belege für ihre immer wieder beschworene Nähe zur Verbalsprache, und doch: Musik ist nicht begrifflicher Art; musikalische Verläufe benennen nicht Objekte unserer Welt, sondern folgen eigenen Gesetzmässigkeiten. Es geht um die Klärung, wie ein klangliches Erleben > als musikalisches PhänomenMaterial< Verwendung? 3. Wodurch stellt sich welche Form von Bedeutung ein? Unter Bezugnahme auf die semiotischen Werkzeuge des amerikanischen Philosophen Charles. S. Peirce (1839-1914), die er für seine dem Verstehen von Kunst und Wissenschaft dienende pragmati(zi)stische Methodologie entwickelt hat, wird u. a. gezeigt, dass sich die dyadische Zeichenkonzeption des Schweizer Sprachwissenschaftlers Ferdinand de Saussure (1857-1913) nur mit erheblichen Abänderungen und Erweiterungen in die triadische nach Peirce überführen lässt. Damit soll ein Beitrag zur Grundlagenarbeit innerhalb der Musiksemiotik geleistet werden, wobei viele Einsichten nicht nur für den Bereich der Musik allein Gültigkeit haben, sondern auch im Sinne einer allgemeinen Semiotik von Bedeutung sein können. Grau unterlegte Kernaussagen