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Temporäres Denkmal

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Der StudienVerlag gratuliert Franz Wassermann zum Gewinn des Förderstipendiums der ANNI UND HEINRICH SUSSMANN STIFTUNG für 2010 für das Projekt TEMPORÄRES DENKMAL - Prozesse der Erinnerung. Dieses „Temporäre Denkmal“ setzt den Opfern der NS-Euthanasie ein Zeichen: 360 Frauen, Männer und Kinder, die zwischen 1940 und 1942 aus der „Heil- und Pflegeanstalt für Geistes- und Nervenkranke“ in Hall in Tirol nach Hartheim und Niedernhart deportiert und dort ermordet wurden. Seit der ersten Veröffentlichung haben sich die „Prozesse der Erinnerung“ weiterentwickelt: Neue Denkmäler sind entstanden, Biografien und Erinnerungsstücke wurden gesammelt. Diese erweiterte Neuausgabe dokumentiert das Fortleben des Gedenkens und der Aufarbeitung umfassend. Die „Prozesse der Erinnerung“ beziehen sich auf die Gegenwart und Zukunft, indem sie eine Haltung zu den „Euthanasie“-Opfern einfordern und Ansprüche an die Gesellschaft skizzieren, die oft im Umgang mit „abweichendem Verhalten“ scheitert. Das „Temporäre Denkmal“ provoziert, erzählt Geschichten und entwickelt Bilder; es klärt, weckt Emotionen und wirft mehr Fragen auf, als es Antworten gibt. Es ist ein Kunstwerk, das nicht auf ein dauerhaftes Monument abzielt, sondern eine aktive Auseinandersetzung mit Ort, Raum und Zeit anstrebt.

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Temporäres Denkmal, Andrea Sommerauer

Langue
Année de publication
2007
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Titre
Temporäres Denkmal
Langue
Allemand
Éditeur
StudienVerl.
Publié
2007
Format
rigide
ISBN10
3706543753
ISBN13
9783706543750
Séries
Description
Der StudienVerlag gratuliert Franz Wassermann zum Gewinn des Förderstipendiums der ANNI UND HEINRICH SUSSMANN STIFTUNG für 2010 für das Projekt TEMPORÄRES DENKMAL - Prozesse der Erinnerung. Dieses „Temporäre Denkmal“ setzt den Opfern der NS-Euthanasie ein Zeichen: 360 Frauen, Männer und Kinder, die zwischen 1940 und 1942 aus der „Heil- und Pflegeanstalt für Geistes- und Nervenkranke“ in Hall in Tirol nach Hartheim und Niedernhart deportiert und dort ermordet wurden. Seit der ersten Veröffentlichung haben sich die „Prozesse der Erinnerung“ weiterentwickelt: Neue Denkmäler sind entstanden, Biografien und Erinnerungsstücke wurden gesammelt. Diese erweiterte Neuausgabe dokumentiert das Fortleben des Gedenkens und der Aufarbeitung umfassend. Die „Prozesse der Erinnerung“ beziehen sich auf die Gegenwart und Zukunft, indem sie eine Haltung zu den „Euthanasie“-Opfern einfordern und Ansprüche an die Gesellschaft skizzieren, die oft im Umgang mit „abweichendem Verhalten“ scheitert. Das „Temporäre Denkmal“ provoziert, erzählt Geschichten und entwickelt Bilder; es klärt, weckt Emotionen und wirft mehr Fragen auf, als es Antworten gibt. Es ist ein Kunstwerk, das nicht auf ein dauerhaftes Monument abzielt, sondern eine aktive Auseinandersetzung mit Ort, Raum und Zeit anstrebt.