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Familiengeschichten haben offene und verborgene Gesichter, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Die Kulturwissenschaftlerin Christina von Braun entschlüsselt die Botschaften, die sie vor allem durch die Frauen ihrer Familie im Stil der »Stillen Post« erhielt. Sie verknüpft eigene Erinnerungen, innere Zwiesprache mit Verstorbenen und die reichen Quellen ihres Familienarchivs, darunter Briefe, Tagebücher und unveröffentlichte Memoiren. Im Mittelpunkt steht ihre Großmutter Hildegard Margis, die 1944 wegen ihrer Kontakte zum kommunistischen Widerstand von der Gestapo verhaftet und im Gefängnis starb. Die Autorin möchte dieser politisch engagierten, beruflich erfolgreichen und eigenständigen Frau ein Denkmal setzen. Zudem erzählt sie von ihren Eltern, Hilde und Sigismund von Braun, die während des Krieges nach Afrika und später in den Vatikan gingen, wo ihr Vater an der deutschen Botschaft arbeitete. Auch der Onkel Wernher von Braun, der in Peenemünde Raketen für Hitler baute und nach dem Krieg in die USA ging, sowie die Großeltern von Braun, die aus Niederschlesien vertrieben wurden, und der Onkel Hans, den die Mutter in die Sicherheit Englands schickte, werden thematisiert. Diese turbulenten Lebenswege fügen sich zu einem faszinierenden Gesamtbild deutscher Geschichte im 20. Jahrhundert.
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Stille Post, Christina von Braun
- Langue
- Année de publication
- 2008
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- (souple),
- État du livre
- Bon
- Prix
- 3,99 €
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