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Mädchen- und Frauenbildung in den deutschen Afrika-Kolonien (1884 - 1914)

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Die Frage der kolonialen und missionarischen Mädchen- und Frauenbildung in den deutschen Kolonialgebieten ist ein bislang unerforschtes Thema in der Erziehungswissenschaft. In der vorliegenden Studie wird systematisch nach den Kolonialgebieten und nach Bildungsträgern auf Grundlage der verfügbaren Kolonial- und Missionsarchive die deutsche koloniale und missionarische Bildung des weiblichen Geschlechts in Afrika analysiert. Es zeigt sich, dass diese ein Export der deutschen Vorstellung von der ‚christlichen Gattin, Hausfrau und Mutter’ in die Kolonialgebiete war. Dieser Bildungstransfer hatte Auswirkungen auf das einheimische Frauenbild sowie auf die soziale Stellung und die Rolle der Frau in der afrikanischen Gesellschaft. Er führte in der Folge zu kontroversen Reaktionen bei den Einheimischen, die in der heutigen Bildungswahrnehmung und -beteiligung der Mädchen noch spürbar sind.

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Mädchen- und Frauenbildung in den deutschen Afrika-Kolonien (1884 - 1914), Sena Yawo Akakpo-Numado

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Année de publication
2007
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Titre
Mädchen- und Frauenbildung in den deutschen Afrika-Kolonien (1884 - 1914)
Langue
Allemand
Pages
293
ISBN10
3889398448
ISBN13
9783889398444
Séries
Description
Die Frage der kolonialen und missionarischen Mädchen- und Frauenbildung in den deutschen Kolonialgebieten ist ein bislang unerforschtes Thema in der Erziehungswissenschaft. In der vorliegenden Studie wird systematisch nach den Kolonialgebieten und nach Bildungsträgern auf Grundlage der verfügbaren Kolonial- und Missionsarchive die deutsche koloniale und missionarische Bildung des weiblichen Geschlechts in Afrika analysiert. Es zeigt sich, dass diese ein Export der deutschen Vorstellung von der ‚christlichen Gattin, Hausfrau und Mutter’ in die Kolonialgebiete war. Dieser Bildungstransfer hatte Auswirkungen auf das einheimische Frauenbild sowie auf die soziale Stellung und die Rolle der Frau in der afrikanischen Gesellschaft. Er führte in der Folge zu kontroversen Reaktionen bei den Einheimischen, die in der heutigen Bildungswahrnehmung und -beteiligung der Mädchen noch spürbar sind.