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"A voyage on the North Sea"

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Die Erforschung der Natur des ästhetischen Mediums ist zentral für viele moderne Kunstströmungen. Vertreter des hohen Modernismus, wie Clement Greenberg, sahen das Wesen jedes Mediums in seinen spezifischen materiellen Eigenschaften. So wurde die Bedeutung der Malerei auf ihre "Flachheit" reduziert, wie sie in monochromen Bildern sichtbar wird – Malerei, die auf das bloße flache Objekt reduziert ist. Einige Künstler wiesen jedoch diese vereinfachte Sichtweise zurück. Sie betrachteten das Medium als aggregativ, als komplexe Struktur aus ineinandergreifenden technischen Unterstützungen und geschichteten Konventionen, die über physische Eigenschaften hinausgeht. Für sie liegt die Spezifität eines Mediums in seiner konstitutiven Heterogenität – es unterscheidet sich stets von sich selbst. Rosalind Krauss positioniert das Werk von Marcel Broodthaers innerhalb dieser alternativen Erzählung. Sie bezieht sich auf seine Filme, Bücher, das Grafikdesign und die "Fiktionen" seines Museums und präsentiert ihn als Vertreter des sich selbst unterscheidenden Mediums. Professor Krauss argumentiert, dass Broodthaers' Werk zeigt, dass die Spezifität von Medien, auch von modernistischen, niemals auf die Physikalität ihrer Unterstützung reduziert werden kann.

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"A voyage on the North Sea", Rosalind E. Krauss

Langue
Année de publication
2008
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4,0
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Titre
"A voyage on the North Sea"
Langue
Allemand
Éditeur
Diaphanes
Publié
2008
Format
souple
ISBN10
3037340037
ISBN13
9783037340035
Séries
Titre original
A voyage on the North Sea
Évaluation
4 sur 5
Description
Die Erforschung der Natur des ästhetischen Mediums ist zentral für viele moderne Kunstströmungen. Vertreter des hohen Modernismus, wie Clement Greenberg, sahen das Wesen jedes Mediums in seinen spezifischen materiellen Eigenschaften. So wurde die Bedeutung der Malerei auf ihre "Flachheit" reduziert, wie sie in monochromen Bildern sichtbar wird – Malerei, die auf das bloße flache Objekt reduziert ist. Einige Künstler wiesen jedoch diese vereinfachte Sichtweise zurück. Sie betrachteten das Medium als aggregativ, als komplexe Struktur aus ineinandergreifenden technischen Unterstützungen und geschichteten Konventionen, die über physische Eigenschaften hinausgeht. Für sie liegt die Spezifität eines Mediums in seiner konstitutiven Heterogenität – es unterscheidet sich stets von sich selbst. Rosalind Krauss positioniert das Werk von Marcel Broodthaers innerhalb dieser alternativen Erzählung. Sie bezieht sich auf seine Filme, Bücher, das Grafikdesign und die "Fiktionen" seines Museums und präsentiert ihn als Vertreter des sich selbst unterscheidenden Mediums. Professor Krauss argumentiert, dass Broodthaers' Werk zeigt, dass die Spezifität von Medien, auch von modernistischen, niemals auf die Physikalität ihrer Unterstützung reduziert werden kann.