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A mon tres cher Fritz

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Im Alter von zwölf Jahren wurde Erbgräfin Louise Isabelle von Sayn-Hachenburg mit dem fünfzehnjährigen Erbprinzen Friedrich Wilhelm von Nassau-Weilburg verlobt, was zunächst als politische Verbindung begann, sich aber zu einer glücklichen Ehe entwickelte. Hunderte von Briefen, die Isabelle über drei Jahrzehnte an ihren Ehemann schrieb, offenbaren ihr Leben und ihre Persönlichkeit. Bislang war sie nur als Gattin des Fürsten bekannt, da die Geschichtsschreibung sich vor allem für ihre Rolle als Erbtochter interessierte, die 1799 die Grafschaft Sayn-Hachenburg einbrachte. Dieses Buch bringt ihre Briefe ans Licht und ermöglicht eine Neubewertung Isabelles als historische Figur und Mensch. Es beschreibt ihren Alltag auf dem Hachenburger Schloss, ihre Erziehung und die vierjährige Brautzeit sowie ihre Berichte über das Aufwachsen ihrer Kinder in politisch unruhigen Zeiten. Die Hofgesellschaft in Hachenburg und Weilburg wird anschaulich dargestellt, ebenso wie Isabelles persönliche Spielräume innerhalb höfischer Konventionen und ihre politischen Einflussmöglichkeiten. Zitate aus ihren Briefen geben Einblick in die Lebens- und Gefühlswelt einer Hochadeligen im „Zeitalter des Briefes“. Unveröffentlichte Porträts und Abbildungen bereichern die Lektüre und machen das Buch zu einem wertvollen Beitrag zur Briefkultur, zum Frauenbild und zur adeligen Gesellschaft um 1800. In ansprechender Aufmachung eignet es sich auch als Geschenk für Inte

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A mon tres cher Fritz, Andrea Krautkremer

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2007
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