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Die Sichtbarkeit des Bildes

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Die Verwendung von Bildern hat sich im Laufe der letzten zwei Jahrhunderte exponentiell ausgeweitet. Lambert Wiesing fragt in diesem Buch, was ein Bild zu einem Bild macht, und versucht, eine konzeptionelle Genealogie des ikonischen Wandels zu etablieren. Überzeugt, dass Bilder notwendigerweise Zeichen sind, betrachtet Wiesing die formale Ästhetik als einen wesentlichen Teil der Bildtheorie. Er entwickelt eine neuartige Kartographie, die Robert Zimmermann mit Alois Riegl, Heinrich Wolfflin und Konrad Fiedler verbindet, und konfrontiert diese Tradition anschließend mit Maurice Merleau-Ponty und Charles Morris. Wiesing reinvestiert die ästhetische Kategorie der reinen Sichtbarkeit, um die Produktion des Sichtbaren im Bild zu erfassen. Die formale Ästhetik erweist sich hier als ein theoretischer Ort der aktuellen Bildtheorie.

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Die Sichtbarkeit des Bildes, Lambert Wiesing

Langue
Année de publication
1997
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Titre
Die Sichtbarkeit des Bildes
Langue
Allemand
Éditeur
Rowohlt
Publié
1997
ISBN10
3499555794
ISBN13
9783499555794
Séries
Description
Die Verwendung von Bildern hat sich im Laufe der letzten zwei Jahrhunderte exponentiell ausgeweitet. Lambert Wiesing fragt in diesem Buch, was ein Bild zu einem Bild macht, und versucht, eine konzeptionelle Genealogie des ikonischen Wandels zu etablieren. Überzeugt, dass Bilder notwendigerweise Zeichen sind, betrachtet Wiesing die formale Ästhetik als einen wesentlichen Teil der Bildtheorie. Er entwickelt eine neuartige Kartographie, die Robert Zimmermann mit Alois Riegl, Heinrich Wolfflin und Konrad Fiedler verbindet, und konfrontiert diese Tradition anschließend mit Maurice Merleau-Ponty und Charles Morris. Wiesing reinvestiert die ästhetische Kategorie der reinen Sichtbarkeit, um die Produktion des Sichtbaren im Bild zu erfassen. Die formale Ästhetik erweist sich hier als ein theoretischer Ort der aktuellen Bildtheorie.