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Das verfemte Meisterwerk

Schicksalswege moderner Kunst im Dritten Reich

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Kunstwerke der Moderne und der Avantgarde wurden vom Nationalsozialismus als Feinde betrachtet und bekämpft. Ihr widerständiges Potenzial und die verbildlichten Utopien führten zu ihrer Diskreditierung, Verbannung aus dem öffentlichen Leben oder gar Vernichtung. Das Buch verfolgt systematisch die Wege einzelner Kunstwerke im „Dritten Reich“. Es untersucht die Anprangerung von Gemälden und Skulpturen in Ausstellungen „entarteter“ Kunst, deren „Verwertung“ auf dem internationalen Kunstmarkt, sowie die Rettung durch engagierte Museumsleute, Tausch oder Rückkauf durch Künstler und Sammler bis hin zur Zerstörung einiger Werke. Die Schicksale der beschlagnahmten Werke aus Museen werden ebenso betrachtet wie Beispiele aus privatem Besitz, deren Sequestrierung illegal war und durch jüngste Rechtsprechung in einigen Fällen korrigiert werden konnte. Die Aufsätze beleuchten den propagandistischen Einsatz innerhalb der Aktion „Entartete Kunst“ und die damit verbundenen Ausstellungsstrategien. Sie schildern die Rezeptionsgeschichte dieser Werke, ihre dramatischen und teils bis heute andauernden Provenienzgeschichten und berücksichtigen die oft schon vor 1933 einsetzende Verfemung der Werke und Künstler. Ziel ist es, im Mosaik der Einzelfälle eine Geschichte nationalsozialistischer Kunstpolitik zu schreiben und von den Nachkriegsschicksalen der Werke zu berichten.

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Das verfemte Meisterwerk, Uwe Fleckner

Langue
Année de publication
2009
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Titre
Das verfemte Meisterwerk
Sous-titre
Schicksalswege moderner Kunst im Dritten Reich
Langue
Allemand
Éditeur
Akad.-Verl.
Publié
2009
Format
rigide
Pages
612
ISBN10
3050043601
ISBN13
9783050043609
Séries
Description
Kunstwerke der Moderne und der Avantgarde wurden vom Nationalsozialismus als Feinde betrachtet und bekämpft. Ihr widerständiges Potenzial und die verbildlichten Utopien führten zu ihrer Diskreditierung, Verbannung aus dem öffentlichen Leben oder gar Vernichtung. Das Buch verfolgt systematisch die Wege einzelner Kunstwerke im „Dritten Reich“. Es untersucht die Anprangerung von Gemälden und Skulpturen in Ausstellungen „entarteter“ Kunst, deren „Verwertung“ auf dem internationalen Kunstmarkt, sowie die Rettung durch engagierte Museumsleute, Tausch oder Rückkauf durch Künstler und Sammler bis hin zur Zerstörung einiger Werke. Die Schicksale der beschlagnahmten Werke aus Museen werden ebenso betrachtet wie Beispiele aus privatem Besitz, deren Sequestrierung illegal war und durch jüngste Rechtsprechung in einigen Fällen korrigiert werden konnte. Die Aufsätze beleuchten den propagandistischen Einsatz innerhalb der Aktion „Entartete Kunst“ und die damit verbundenen Ausstellungsstrategien. Sie schildern die Rezeptionsgeschichte dieser Werke, ihre dramatischen und teils bis heute andauernden Provenienzgeschichten und berücksichtigen die oft schon vor 1933 einsetzende Verfemung der Werke und Künstler. Ziel ist es, im Mosaik der Einzelfälle eine Geschichte nationalsozialistischer Kunstpolitik zu schreiben und von den Nachkriegsschicksalen der Werke zu berichten.