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Die Leiden einer jungen Kassiererin

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Mit ironischer Lässigkeit vermittelt Anna Sam eine sozialkritische Botschaft: Die Welt der Supermärkte spiegelt wider, was in unserer Gesellschaft im Argen liegt. Die Supermarktkassiererin, die wir flüchtig kennen, wird oft auf ihre Funktion reduziert – das Scannen unserer Waren und das Wiederholen von Phrasen wie „Ist das alles?“ oder „Macht dann 9,99.“ Nach einem Literaturstudium war Sam acht Jahre lang gezwungen, als Kassiererin zu arbeiten. Mit trockenem Humor und scharfer Beobachtungsgabe beschreibt sie die lieblosen Szenen in Supermärkten. Niemand sieht so viele unterschiedliche Menschen wie die Kassiererin, und niemand ist besser geeignet, eine Typologie des Alltagsmenschen zu erstellen – vom notorischen Stänkerer bis zum Möchtegern-Charmeur. „Man sieht Menschen, wie sie wirklich sind“, sagt sie. Ihre Memoiren sind ein Lesevergnügen für mitfühlende Zeitgenossen, die das Komische in der banalen Beschränktheit unserer Mitmenschen erkennen können. Obwohl das Buch kein „großes“ Thema behandelt, ist es ein Kleinod ironischer Menschenbeobachtung. Die besten Satiren schreibt immer noch das wirkliche Leben. Es kann in einem Atemzug mit der subversiven „Entdeckung der Faulheit“ von Corinne Maier oder den sozialen Reportagen von Günter Wallraff genannt werden.

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Die Leiden einer jungen Kassiererin, Anna Sam

Langue
Année de publication
2009,
État du livre
Très bon
Prix
3,59 €

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3,1
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Langue
Allemand
Auteurs
Anna Sam
Éditeur
Riemann
Publié
2009
Séries
Première publication
2008
Titre original
Les tribulations d'une cassiere
Évaluation
3,05 sur 5
Description
Mit ironischer Lässigkeit vermittelt Anna Sam eine sozialkritische Botschaft: Die Welt der Supermärkte spiegelt wider, was in unserer Gesellschaft im Argen liegt. Die Supermarktkassiererin, die wir flüchtig kennen, wird oft auf ihre Funktion reduziert – das Scannen unserer Waren und das Wiederholen von Phrasen wie „Ist das alles?“ oder „Macht dann 9,99.“ Nach einem Literaturstudium war Sam acht Jahre lang gezwungen, als Kassiererin zu arbeiten. Mit trockenem Humor und scharfer Beobachtungsgabe beschreibt sie die lieblosen Szenen in Supermärkten. Niemand sieht so viele unterschiedliche Menschen wie die Kassiererin, und niemand ist besser geeignet, eine Typologie des Alltagsmenschen zu erstellen – vom notorischen Stänkerer bis zum Möchtegern-Charmeur. „Man sieht Menschen, wie sie wirklich sind“, sagt sie. Ihre Memoiren sind ein Lesevergnügen für mitfühlende Zeitgenossen, die das Komische in der banalen Beschränktheit unserer Mitmenschen erkennen können. Obwohl das Buch kein „großes“ Thema behandelt, ist es ein Kleinod ironischer Menschenbeobachtung. Die besten Satiren schreibt immer noch das wirkliche Leben. Es kann in einem Atemzug mit der subversiven „Entdeckung der Faulheit“ von Corinne Maier oder den sozialen Reportagen von Günter Wallraff genannt werden.