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Meditationen

Dreisprachige Parallelausgabe Latein – Französisch – Deutsch

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In den »Meditationes de prima philosophia« (1642) strebt Descartes eine neue Grundlegung der Metaphysik an, die jedoch einen konservativen Zug aufweist. Er betont, dass seine Philosophie die älteste ist, was nur Sinn macht, wenn Metaphysik als Rekonstruktion der ursprünglichen philosophischen Fragen verstanden wird. Descartes initiiert nicht nur ein systematisches Philosophieren, das die Fragen selbst behandelt, sondern auch ein Philosophieren, das sich mit den Positionen auseinandersetzt, die es zu überwinden sucht. Die zentrale Innovation der »Meditationes« liegt nicht in einer scheinbaren Unabhängigkeit von vorheriger Metaphysik oder in neuer Terminologie, sondern in einer Neuordnung des vorhandenen Materials. Descartes verwendet souverän die Terminologie von Aristoteles und der scholastischen Metaphysik, greift deren Themen auf und fügt sie zu einem neuen Ganzen zusammen. Sein Ansatz ist, 'mit' der hergebrachten Metaphysik zu agieren, nicht 'in' ihr. Die Neuübersetzung folgt diesem Argumentationsstil und legt großen Wert auf eine einheitliche Terminologie. Zudem bietet die Einführung des Herausgebers eine prägnante Erklärung zur Entstehung und Intention des Werks, die den Leser direkt in die Thematik einführt und ihm ermöglicht, den »Meditationen« von Anfang an klar zu folgen.

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Meditationen, René Descartes

Langue
Année de publication
2004
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Sous-titre
Dreisprachige Parallelausgabe Latein – Französisch – Deutsch
Langue
Latin
Publié
2004
Format
souple
Pages
338
ISBN10
3525306040
ISBN13
9783525306048
Séries
Première publication
1641
Titre original
Meditationes de prima philosophia
Évaluation
3,75 sur 5
Description
In den »Meditationes de prima philosophia« (1642) strebt Descartes eine neue Grundlegung der Metaphysik an, die jedoch einen konservativen Zug aufweist. Er betont, dass seine Philosophie die älteste ist, was nur Sinn macht, wenn Metaphysik als Rekonstruktion der ursprünglichen philosophischen Fragen verstanden wird. Descartes initiiert nicht nur ein systematisches Philosophieren, das die Fragen selbst behandelt, sondern auch ein Philosophieren, das sich mit den Positionen auseinandersetzt, die es zu überwinden sucht. Die zentrale Innovation der »Meditationes« liegt nicht in einer scheinbaren Unabhängigkeit von vorheriger Metaphysik oder in neuer Terminologie, sondern in einer Neuordnung des vorhandenen Materials. Descartes verwendet souverän die Terminologie von Aristoteles und der scholastischen Metaphysik, greift deren Themen auf und fügt sie zu einem neuen Ganzen zusammen. Sein Ansatz ist, 'mit' der hergebrachten Metaphysik zu agieren, nicht 'in' ihr. Die Neuübersetzung folgt diesem Argumentationsstil und legt großen Wert auf eine einheitliche Terminologie. Zudem bietet die Einführung des Herausgebers eine prägnante Erklärung zur Entstehung und Intention des Werks, die den Leser direkt in die Thematik einführt und ihm ermöglicht, den »Meditationen« von Anfang an klar zu folgen.