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Die Demokratie entfesseln, nicht die Märkte

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Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat die Glaubenssätze des Marktradikalismus nur kurzzeitig erschüttert. Inzwischen herrscht wieder 'business as usual'. Andreas Fisahn zeigt, dass auf diesem Weg die nächste, im Zweifel schärfere Krise bereits vorbereitet wird. Die Grundlage dafür sieht er in einem Umbau der gesellschaftlichen Beziehungen und Regelwerke. Die dadurch bewirkte Entfesselung der Märkte fällt zusammen mit einer ökologischen Krise, der unter dem Diktat einer globalen Logik des Profits nicht beizukommen ist. Die Perspektive, aus der Fisahn diese Probleme analysiert, ist ungewöhnlich: er betrachtet sie vor dem Hintergrund der Verheißungen der Demokratie, d. h. des Versprechens, kollektiv selbst zu entscheiden, wie wir leben wollen. Dies bezieht Fisahn sowohl auf die ökologische wie auf die wirtschaftliche Krise. Er endet deshalb mit einem engagierten Plädoyer, die eigengesetzliche Logik einer wuchernden Ökonomie zu durchbrechen, indem Demokratie durch neue Formen der Teilhabe auf diesen Bereich erweitert wird.

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Die Demokratie entfesseln, nicht die Märkte, Andreas Fisahn

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2010
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