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Der Neid ist in der Reihe der sieben Todsünden die unangenehmste und heimlichste. Namenlose Bosheit, kaltblütige, aber heimliche Feindseligkeit, ohnmächtiges Begehren, verborgener Groll und Gehässigkeit, all das beschreibt dieses Laster. Der Neider ist kleingeistig und weiß darum. Unerträglich scheint ihm des Anderen Wohl, Ruhm und Besitz. Er sähe ihn gern am Boden zerstört und ist allein zur Schadenfreude fähig. Joseph Epstein begibt sich in seinem Essay in den Sumpf dieses vollkommen unlustigen Gefühls. Er erzählt von den neiderfüllten Geschichten der Bibel, wägt die Definitionen der Philosophie gegeneinander ab und durchquert Psychoanalyse und Marxismus. Nichts fällt dem Autor zur Verteidigung dieses niedrigen und destruktiven Gefühls ein – sein Text aber ist auf beneidenswerte Weise humorvoll, kurzweilig und informativ!
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Neid, Joseph Epstein
- Langue
- Année de publication
- 2010
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- (souple)
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- Titre
- Neid
- Sous-titre
- Die böseste Todsünde
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Joseph Epstein
- Éditeur
- Wagenbach
- Publié
- 2010
- Format
- souple
- ISBN10
- 3803126509
- ISBN13
- 9783803126504
- Séries
- Mots clés
- Nonfiction, Sciences sociales, Esotérisme & Religion, Histoires vraies, Thèmes psychologiques, Thématique philosophique, Thèmes religieux, Religion, Spiritualité et spiritualisme, Philosophie, Théologie, Presse d'opinion & Essais
- Titre original
- Envy
- Évaluation
- 4 sur 5
- Description
- Der Neid ist in der Reihe der sieben Todsünden die unangenehmste und heimlichste. Namenlose Bosheit, kaltblütige, aber heimliche Feindseligkeit, ohnmächtiges Begehren, verborgener Groll und Gehässigkeit, all das beschreibt dieses Laster. Der Neider ist kleingeistig und weiß darum. Unerträglich scheint ihm des Anderen Wohl, Ruhm und Besitz. Er sähe ihn gern am Boden zerstört und ist allein zur Schadenfreude fähig. Joseph Epstein begibt sich in seinem Essay in den Sumpf dieses vollkommen unlustigen Gefühls. Er erzählt von den neiderfüllten Geschichten der Bibel, wägt die Definitionen der Philosophie gegeneinander ab und durchquert Psychoanalyse und Marxismus. Nichts fällt dem Autor zur Verteidigung dieses niedrigen und destruktiven Gefühls ein – sein Text aber ist auf beneidenswerte Weise humorvoll, kurzweilig und informativ!


