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Wittgensteins Philosophie des Kippbilds

Aspektwechsel, Ethik, Sprache

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Ausgangspunkt dieser Untersuchung sind Wittgensteins Analysen der Kippbilder, seine Reflexionen über das Sehen-als und die damit verbundene Spannung zwischen Identität und Differenz. Wittgenstein, so lautet die zentrale These des Buches, beschäftigte sich mit solchen außergewöhnlichen Phänomenen, weil sie die übersichtliche Darstellung der komplexen, symbolischen Praktiken menschlicher Lebensformen erlauben. Anhand unterschiedlicher Beispiele – physiognomischer Ausdruck, Witz, Kunst, Dichtung, sadomasochistische Perversion – erstellt Sara Fortuna eine Grammatik der Aspekte, die eng auf ethische Fragestellungen bezogen bleibt. Dadurch erscheinen Wittgensteins späte Gedanken als Kritik einer philosophischen und kulturellen Tradition und es gelingt der Autorin, ihn mit Dante, Vico, Kant, der Psychoanalyse, der Anthropologie und der feministischen Philosophie in ein fruchtbares Gespräch zu bringen.

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Wittgensteins Philosophie des Kippbilds, Sara Fortuna

Langue
Année de publication
2012
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Titre
Wittgensteins Philosophie des Kippbilds
Sous-titre
Aspektwechsel, Ethik, Sprache
Langue
Allemand
Éditeur
Turia + Kant
Publié
2012
Format
souple
Pages
267
ISBN10
3851326350
ISBN13
9783851326352
Séries
Description
Ausgangspunkt dieser Untersuchung sind Wittgensteins Analysen der Kippbilder, seine Reflexionen über das Sehen-als und die damit verbundene Spannung zwischen Identität und Differenz. Wittgenstein, so lautet die zentrale These des Buches, beschäftigte sich mit solchen außergewöhnlichen Phänomenen, weil sie die übersichtliche Darstellung der komplexen, symbolischen Praktiken menschlicher Lebensformen erlauben. Anhand unterschiedlicher Beispiele – physiognomischer Ausdruck, Witz, Kunst, Dichtung, sadomasochistische Perversion – erstellt Sara Fortuna eine Grammatik der Aspekte, die eng auf ethische Fragestellungen bezogen bleibt. Dadurch erscheinen Wittgensteins späte Gedanken als Kritik einer philosophischen und kulturellen Tradition und es gelingt der Autorin, ihn mit Dante, Vico, Kant, der Psychoanalyse, der Anthropologie und der feministischen Philosophie in ein fruchtbares Gespräch zu bringen.