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Klein Paris

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Dirk Alvermann wuchs in Düsseldorf auf, nur 15 Minuten von der Königsallee entfernt. Als junger Fotograf streifte er täglich 2-3 Stunden mit seiner Kamera durch die Stadt und fand besonderes Interesse an den 'radschlagenden' Kindern und Jungen, deren Augen den Weltschmerz widerspiegelten. Er plante ein Kinderbuch, für das sich jedoch kein Verlag fand. Jahre später, nach Abschluss seiner fotografischen Arbeit in Düsseldorf, sichtete er seine Negativstreifen und fertigte Abzüge an. Diese Fotos kombinierte er zu einer beeindruckenden Bildkollage, die die Zerstörung des Krieges in Düsseldorf mit dem rheinischen Frohsinn der Schützenfeste und des Karnevals verbindet. Daneben zeigen einige Bilder den politischen Stillstand der Adenauerzeit. So entstand die Idee zu einem Buch, das die jugendliche Lebensfreude mit der Resignation einer erschöpften Elterngeneration in Schwarzweiß-Fotos vereint – ein Spiegelbild eines Nachkriegsdeutschlands auf der Suche nach seinem Weg. Alvermann bewahrte die Fotos und das Buchkonzept in seinem Atelier auf, bis er 2010 einen Verlag fand und das Layout vervollständigte. Im Sommer 2011 überwachte er den Druck in der Druckerei des Steidl Verlags. Alvermann, geboren 1937, veröffentlichte ab den 1950er Jahren politische Fotoreportagen und Bildbände und war später als Dokumentarfilmer und Schriftsteller tätig.

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Klein Paris, Dirk Alvermann

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2011
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Titre
Klein Paris
Langue
Allemand
Éditeur
Steidl
Publié
2011
Format
rigide
Pages
105
ISBN10
3869303484
ISBN13
9783869303482
Séries
Évaluation
3 sur 5
Description
Dirk Alvermann wuchs in Düsseldorf auf, nur 15 Minuten von der Königsallee entfernt. Als junger Fotograf streifte er täglich 2-3 Stunden mit seiner Kamera durch die Stadt und fand besonderes Interesse an den 'radschlagenden' Kindern und Jungen, deren Augen den Weltschmerz widerspiegelten. Er plante ein Kinderbuch, für das sich jedoch kein Verlag fand. Jahre später, nach Abschluss seiner fotografischen Arbeit in Düsseldorf, sichtete er seine Negativstreifen und fertigte Abzüge an. Diese Fotos kombinierte er zu einer beeindruckenden Bildkollage, die die Zerstörung des Krieges in Düsseldorf mit dem rheinischen Frohsinn der Schützenfeste und des Karnevals verbindet. Daneben zeigen einige Bilder den politischen Stillstand der Adenauerzeit. So entstand die Idee zu einem Buch, das die jugendliche Lebensfreude mit der Resignation einer erschöpften Elterngeneration in Schwarzweiß-Fotos vereint – ein Spiegelbild eines Nachkriegsdeutschlands auf der Suche nach seinem Weg. Alvermann bewahrte die Fotos und das Buchkonzept in seinem Atelier auf, bis er 2010 einen Verlag fand und das Layout vervollständigte. Im Sommer 2011 überwachte er den Druck in der Druckerei des Steidl Verlags. Alvermann, geboren 1937, veröffentlichte ab den 1950er Jahren politische Fotoreportagen und Bildbände und war später als Dokumentarfilmer und Schriftsteller tätig.