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Strudelbibel

Hianzische Strudelrezepte

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Der Verein „Quagala, Geschichtswerkstatt Pinkafeld“ präsentiert ein Strudelkochbuch in hianzischer Mundart, das auf dem Online-Wörterbuch „mundart-burgenland.at“ basiert. Die Grafikerin Johanna Piff und ihr Vater Hans H. Piff, ein Kenner des burgenländischen Dialekts, sind für die Idee und Gestaltung verantwortlich. Die „Strudelbibel“ besticht durch ihre Originalität und ansprechendes Design. Der Begriff „Strudelbibel“, ursprünglich eine Bezeichnung für evangelische Gebetsbücher, verweist auf die Geheimhaltung von religiösen Praktiken während der Reformationszeit. Ähnlich hüteten alte hianzische Bäuerinnen ihre Kochrezepte. Die Mundart verleiht dem Projekt zusätzlichen Reiz und betont die regionale Identität, während die Verbindung von „Mund-Art“ und „Kunst für den Mund“ gewollt ist. Johanna Piff hat ihre Rezeptsammlung grafisch kunstvoll umgesetzt, basierend auf überlieferten Kochanweisungen ihrer Groß- und Urgroßmütter aus Pinkafeld, Riedlingsdorf und Weinberg. Eine besondere Eigenheit ist die typographische Umsetzung einer eigenen Lautschrift für das Hianzische. Johanna Piff wurde für ihre Diplomarbeit in der Wiener Albertina mit dem IT-Designpreis ausgezeichnet. Die Strudelbibel ist eine bibliophile Rarität, die in keinem Haushalt fehlen sollte und als repräsentatives Mitbringsel aus dem Burgenland ideal ist.

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Strudelbibel, Hans H. Piff

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2012
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