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Arnold Sommerfeld

Atomphysiker und Kulturbote 1868-1951. Eine Biografie

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Die Biografie eines Mitbegründers der modernen theoretischen Physik beleuchtet das Leben von Arnold Sommerfeld, der neben Albert Einstein, Niels Bohr und Max Planck eine zentrale Rolle in der Entwicklung der theoretischen Physik spielte. Seine akademische Laufbahn begann in den 1890er Jahren an der Universität Göttingen, bevor er 1906 den Lehrstuhl für Theoretische Physik an der Universität München übernahm. Dort gründete er eine bedeutende Wissenschaftsschule, aus der zahlreiche namhafte Theoretiker des Atomzeitalters hervorgingen, darunter die Nobelpreisträger Werner Heisenberg und Wolfgang Pauli. Sommerfeld reiste viel, um nach dem Ersten Weltkrieg das Ansehen Deutschlands als Kulturnation zu fördern. Der Nationalsozialismus führte jedoch zum Ende seines Instituts; sein Nachfolger, ein fanatischer Antisemit, schloss ihn aus der Institution aus, in der er über drei Jahrzehnte gelehrt und geforscht hatte. Sommerfeld wurde als „Hauptpropagandist jüdischer Theorien“ diffamiert. Die Biografie stützt sich auf seine umfangreiche Korrespondenz, die nicht nur die Entwicklung einer Wissenschaft dokumentiert, sondern auch tiefe Einblicke in sein Privatleben gewährt.

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Arnold Sommerfeld, Michael Eckert

Langue
Année de publication
2013
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Titre
Arnold Sommerfeld
Sous-titre
Atomphysiker und Kulturbote 1868-1951. Eine Biografie
Langue
Allemand
Publié
2013
Format
rigide
Pages
604
ISBN10
3835312065
ISBN13
9783835312067
Séries
Description
Die Biografie eines Mitbegründers der modernen theoretischen Physik beleuchtet das Leben von Arnold Sommerfeld, der neben Albert Einstein, Niels Bohr und Max Planck eine zentrale Rolle in der Entwicklung der theoretischen Physik spielte. Seine akademische Laufbahn begann in den 1890er Jahren an der Universität Göttingen, bevor er 1906 den Lehrstuhl für Theoretische Physik an der Universität München übernahm. Dort gründete er eine bedeutende Wissenschaftsschule, aus der zahlreiche namhafte Theoretiker des Atomzeitalters hervorgingen, darunter die Nobelpreisträger Werner Heisenberg und Wolfgang Pauli. Sommerfeld reiste viel, um nach dem Ersten Weltkrieg das Ansehen Deutschlands als Kulturnation zu fördern. Der Nationalsozialismus führte jedoch zum Ende seines Instituts; sein Nachfolger, ein fanatischer Antisemit, schloss ihn aus der Institution aus, in der er über drei Jahrzehnte gelehrt und geforscht hatte. Sommerfeld wurde als „Hauptpropagandist jüdischer Theorien“ diffamiert. Die Biografie stützt sich auf seine umfangreiche Korrespondenz, die nicht nur die Entwicklung einer Wissenschaft dokumentiert, sondern auch tiefe Einblicke in sein Privatleben gewährt.