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Selbst im Spiegel

Die soziale Konstruktion von Subjektivität

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Wie ist der menschliche Geist aufgebaut? Was ist Subjektivität? Wie funktioniert Denken? Diese Fragen beschäftigen Philosophie und Psychologie. Wolfgang Prinz, ein führender Vertreter dieser Disziplin, präsentiert eine Theorie des Geistes, die den traditionellen kognitionspsychologischen Rahmen erweitert und Verbindungen zu Philosophie, Neurowissenschaften und Sozialwissenschaften aufzeigt. Im Zentrum steht die These, dass der individuelle menschliche Geist ein offenes System ist, das nicht „fertig“ zur Welt kommt. Seine Struktur und Funktionen müssen durch Interaktion mit anderen geistbegabten Wesen geformt werden. Prinz erläutert, wie angeborene Repräsentationsmechanismen und soziale Praktiken – insbesondere Spiegelsysteme und Spiegelspiele – zusammenwirken, um eine Abstimmung zwischen Individuen zu ermöglichen und die eigene geistige Entwicklung zu fördern. Im Spiegel anderer erkennen und verstehen wir Denken und Handeln. Erst durch die Entdeckung der Subjektivität bei anderen können wir sie uns selbst zuschreiben. Diese ist ein soziales Artefakt, ebenso wie der freie Wille und andere Überzeugungen über den menschlichen Geist. Die Untersuchung zeigt, dass diese Konzepte keine Illusionen sind, sondern ebenso real wie Naturtatsachen.

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Selbst im Spiegel, Wolfgang Prinz

Langue
Année de publication
2013
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Titre
Selbst im Spiegel
Sous-titre
Die soziale Konstruktion von Subjektivität
Langue
Allemand
Éditeur
Suhrkamp
Publié
2013
Format
rigide
Pages
502
ISBN10
3518585940
ISBN13
9783518585948
Séries
Mots clés
Nonfiction
Titre original
Open minds
Évaluation
3 sur 5
Description
Wie ist der menschliche Geist aufgebaut? Was ist Subjektivität? Wie funktioniert Denken? Diese Fragen beschäftigen Philosophie und Psychologie. Wolfgang Prinz, ein führender Vertreter dieser Disziplin, präsentiert eine Theorie des Geistes, die den traditionellen kognitionspsychologischen Rahmen erweitert und Verbindungen zu Philosophie, Neurowissenschaften und Sozialwissenschaften aufzeigt. Im Zentrum steht die These, dass der individuelle menschliche Geist ein offenes System ist, das nicht „fertig“ zur Welt kommt. Seine Struktur und Funktionen müssen durch Interaktion mit anderen geistbegabten Wesen geformt werden. Prinz erläutert, wie angeborene Repräsentationsmechanismen und soziale Praktiken – insbesondere Spiegelsysteme und Spiegelspiele – zusammenwirken, um eine Abstimmung zwischen Individuen zu ermöglichen und die eigene geistige Entwicklung zu fördern. Im Spiegel anderer erkennen und verstehen wir Denken und Handeln. Erst durch die Entdeckung der Subjektivität bei anderen können wir sie uns selbst zuschreiben. Diese ist ein soziales Artefakt, ebenso wie der freie Wille und andere Überzeugungen über den menschlichen Geist. Die Untersuchung zeigt, dass diese Konzepte keine Illusionen sind, sondern ebenso real wie Naturtatsachen.