Bookbot

Jürgen Meyer-Isenmann, Vitrine

Paramètres

  • 40pages
  • 2 heures de lecture

En savoir plus sur le livre

Die Art der Präsentation bestimmt die Einsichten, die man über ein Werk gewinnt. Betitelt man einen Katalog „Vitrine“ ist sie geradezu zentral. Der Titel beschreibt, wie Jürgen Meyer-Isenmann seine Werke im Freiburger Ausstellungsraum Morat-Institut für Kunst und Kunstwissenschaft zeigt. 20 Papierarbeiten hat er auf einer langen Tafel in Tischhöhe aneinander gereiht und mit Glas abgedeckt. Wer sie betrachtet, muss sich bücken, er muss aber nicht der vom Waldkircher Künstler festgelegten Anordnung folgen. Hierarchiefrei kann sich der Besucher der Ausstellung vor, neben und hinter dieser Vitrine bewegen. Diese besondere Form der Präsentation berührt Fragen der Struktur und Organisation eines Werkes. Das Gespräch zwischen Jürgen Meyer-Isenmann und Franz Armin Morat vom gleichnamigen Institut greift Begriffe wie Bildstrecke, Werkgruppe, Serie sowie Werkzyklus auf und die allgegenwärtige Zeit, die sich in der Installation als Dauer spiegelt. Ein theoretischer Text des Karlsruher Kunsthistorikers Sebastian Baden ordnet diese verschiedenformatigen Arbeiten, die in Mischtechnik entstehen und die oftmals tiefere Schichten von Nesselstoff, Zeitungspapier oder Erlenholz aufweisen, ein. Sebastian Badens Referenz ist dabei die Tradition der Malerei, die sich immer noch als ausgesprochen ergiebig für neue Formfindungen erweist.

Achat du livre

Jürgen Meyer-Isenmann, Vitrine, Klaus-Dieter Weber

Langue
Année de publication
2013
product-detail.submit-box.info.binding
(souple)
Nous vous informerons par e-mail dès que nous l’aurons retrouvé.

Modes de paiement

Personne n'a encore évalué .Évaluer

Titre
Jürgen Meyer-Isenmann, Vitrine
Langue
Allemand
Éditeur
Modo
Publié
2013
Format
souple
Pages
40
ISBN10
3868331255
ISBN13
9783868331257
Séries
Description
Die Art der Präsentation bestimmt die Einsichten, die man über ein Werk gewinnt. Betitelt man einen Katalog „Vitrine“ ist sie geradezu zentral. Der Titel beschreibt, wie Jürgen Meyer-Isenmann seine Werke im Freiburger Ausstellungsraum Morat-Institut für Kunst und Kunstwissenschaft zeigt. 20 Papierarbeiten hat er auf einer langen Tafel in Tischhöhe aneinander gereiht und mit Glas abgedeckt. Wer sie betrachtet, muss sich bücken, er muss aber nicht der vom Waldkircher Künstler festgelegten Anordnung folgen. Hierarchiefrei kann sich der Besucher der Ausstellung vor, neben und hinter dieser Vitrine bewegen. Diese besondere Form der Präsentation berührt Fragen der Struktur und Organisation eines Werkes. Das Gespräch zwischen Jürgen Meyer-Isenmann und Franz Armin Morat vom gleichnamigen Institut greift Begriffe wie Bildstrecke, Werkgruppe, Serie sowie Werkzyklus auf und die allgegenwärtige Zeit, die sich in der Installation als Dauer spiegelt. Ein theoretischer Text des Karlsruher Kunsthistorikers Sebastian Baden ordnet diese verschiedenformatigen Arbeiten, die in Mischtechnik entstehen und die oftmals tiefere Schichten von Nesselstoff, Zeitungspapier oder Erlenholz aufweisen, ein. Sebastian Badens Referenz ist dabei die Tradition der Malerei, die sich immer noch als ausgesprochen ergiebig für neue Formfindungen erweist.