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Adorno in Neapel

Wie sich eine Sehnsuchtslandschaft in Philosophie verwandelt

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Bizarre Tuffsteingebilde, ein buntes Menschengewimmel, Meer und Hafen – all das nimmt Adorno 1925 auf seiner Reise nach Capri, Positano und Neapel auf und verwandelt es in eines der folgenreichsten Werke der Philosophiegeschichte. In den 1920er Jahren bevölkern zahlreiche illustre Gäste den Golf von Neapel, darunter Revolutionäre, Künstler und Sinnsucher wie Benjamin, Adorno, Kracauer und Sohn-Rethel, die sich an sensiblen Momenten ihrer intellektuellen Biographie befinden. Die Spektakel des Golfes prägen ihr Denken auf unterschiedliche Weise. Adorno, der Jüngste unter ihnen, verwandelt Neapel auf eigenwillige Art und Weise in eine Theorie, die von einer Katastrophe handelt, von der diese Sehnsuchtslandschaft noch nichts ahnt. Diese Perspektive lädt dazu ein, Adorno neu zu entdecken, jenseits der als Theorie-Ikone entblößten Strenge seiner Philosophie. Der Ort, von dem seine Gedanken stammen, wird zurückgegeben: vom orientalisch anmutenden Alltagsspektakel, vom lockeren Tuffstein, dem Rauschen des Wassers an den Sirenenfelsen, aber auch vom düsteren Positano und den unheimlichen Wassermonstern des berühmten Neapolitaner Aquariums.

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Adorno in Neapel, Martin Mittelmeier

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2013
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Sous-titre
Wie sich eine Sehnsuchtslandschaft in Philosophie verwandelt
Langue
Allemand
Publié
2013
Format
rigide
Pages
303
ISBN10
3827500311
ISBN13
9783827500311
Séries
Évaluation
4,5 sur 5
Description
Bizarre Tuffsteingebilde, ein buntes Menschengewimmel, Meer und Hafen – all das nimmt Adorno 1925 auf seiner Reise nach Capri, Positano und Neapel auf und verwandelt es in eines der folgenreichsten Werke der Philosophiegeschichte. In den 1920er Jahren bevölkern zahlreiche illustre Gäste den Golf von Neapel, darunter Revolutionäre, Künstler und Sinnsucher wie Benjamin, Adorno, Kracauer und Sohn-Rethel, die sich an sensiblen Momenten ihrer intellektuellen Biographie befinden. Die Spektakel des Golfes prägen ihr Denken auf unterschiedliche Weise. Adorno, der Jüngste unter ihnen, verwandelt Neapel auf eigenwillige Art und Weise in eine Theorie, die von einer Katastrophe handelt, von der diese Sehnsuchtslandschaft noch nichts ahnt. Diese Perspektive lädt dazu ein, Adorno neu zu entdecken, jenseits der als Theorie-Ikone entblößten Strenge seiner Philosophie. Der Ort, von dem seine Gedanken stammen, wird zurückgegeben: vom orientalisch anmutenden Alltagsspektakel, vom lockeren Tuffstein, dem Rauschen des Wassers an den Sirenenfelsen, aber auch vom düsteren Positano und den unheimlichen Wassermonstern des berühmten Neapolitaner Aquariums.