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Masochismus zwischen Erhabenem und Performativem

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Jaša Drnovšek entwickelt in seiner kulturphilosophischen, komparatistischen Studie erstmals eine ästhetische Theorie des Masochismus, die auf die Ästhetik des Erhabenen sowie auf die Ästhetik des Performativen zugreift. Die Untersuchung stützt sich vor allem auf die psychoanalytischen Arbeiten des Freudschülers Theodor Reik. Ihre Grundannahme ist es, dass Reiks heute noch relevante Ausführungen den Masochismus nicht nur als Teil lebensweltlicher Praktiken ausweisen. Seinen Erläuterungen sind darüber hinaus starke ästhetische Implikationen zuzuschreiben. Die bei Reik ausgearbeiteten Begriffe ›Phantasie‹, ›Suspense‹ und ›demonstrativer Charakter‹ konfrontiert und verwebt Drnovšek mit zwei ästhetischen Theorien, für die ihrerseits der Kunstbezug nicht maßgeblich ist - mit der Ästhetik des Erhabenen nach Immanuel Kant sowie mit der Ästhetik des Performativen nach Erika Fischer-Lichte.

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Masochismus zwischen Erhabenem und Performativem, Jaša Drnovšek

Langue
Année de publication
2014
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Titre
Masochismus zwischen Erhabenem und Performativem
Langue
Allemand
Éditeur
Fink
Publié
2014
Format
souple
Pages
194
ISBN10
3770556658
ISBN13
9783770556656
Séries
Évaluation
5 sur 5
Description
Jaša Drnovšek entwickelt in seiner kulturphilosophischen, komparatistischen Studie erstmals eine ästhetische Theorie des Masochismus, die auf die Ästhetik des Erhabenen sowie auf die Ästhetik des Performativen zugreift. Die Untersuchung stützt sich vor allem auf die psychoanalytischen Arbeiten des Freudschülers Theodor Reik. Ihre Grundannahme ist es, dass Reiks heute noch relevante Ausführungen den Masochismus nicht nur als Teil lebensweltlicher Praktiken ausweisen. Seinen Erläuterungen sind darüber hinaus starke ästhetische Implikationen zuzuschreiben. Die bei Reik ausgearbeiteten Begriffe ›Phantasie‹, ›Suspense‹ und ›demonstrativer Charakter‹ konfrontiert und verwebt Drnovšek mit zwei ästhetischen Theorien, für die ihrerseits der Kunstbezug nicht maßgeblich ist - mit der Ästhetik des Erhabenen nach Immanuel Kant sowie mit der Ästhetik des Performativen nach Erika Fischer-Lichte.