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Uwe Tellkamp, Der Turm

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Die Bewohner der Torre, eines Wohnviertels in Dresden in den 80er Jahren, scheinen außerhalb der Zeit zu leben. In ihren mittlerweile heruntergekommenen Villen widmen sie sich den Künsten, während sie den Untergang der DDR beobachten. Richard Hoffmann, ein Chirurg, der sich mit dem Zerfall des Gesundheitssystems auseinandersetzen muss, wird von der Stasi erpresst und gezwungen, seine Kollegen auszuspionieren. Christian, sein ältester Sohn, strebt danach, Arzt zu werden, muss jedoch zuvor "freiwilligen" Dienst in der Nationalen Volksarmee leisten. Christians Onkel, Meno Rohde, arbeitet bei einem bedeutenden Verlag und kämpft gegen die Zensur. Als Sohn von Revolutionären hat Meno Zugang zum Viertel "Byzanz", wo die Nomenklatura lebt, die das Leben der Bürger kontrolliert. Meno fungiert als Vermittler zwischen der Welt des Regimes und der nostalgisch-bürgerlichen Welt der Torre und erzählt in den Seiten seines Tagebuchs von den Widersprüchen beider. Mit üppiger Sprache liefert Uwe Tellkamp ein außergewöhnliches Fresko der Jahre vor dem Fall der Berliner Mauer und holt das Leben und die Kultur einer Welt zurück, die sonst für einen Großteil der westlichen Leser unbekannt geblieben wäre.

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Uwe Tellkamp, Der Turm, Christiane Althoff

Langue
Année de publication
2014
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Titre
Uwe Tellkamp, Der Turm
Langue
Allemand
Éditeur
Schöningh
Publié
2014
ISBN10
3140226020
ISBN13
9783140226028
Séries
Description
Die Bewohner der Torre, eines Wohnviertels in Dresden in den 80er Jahren, scheinen außerhalb der Zeit zu leben. In ihren mittlerweile heruntergekommenen Villen widmen sie sich den Künsten, während sie den Untergang der DDR beobachten. Richard Hoffmann, ein Chirurg, der sich mit dem Zerfall des Gesundheitssystems auseinandersetzen muss, wird von der Stasi erpresst und gezwungen, seine Kollegen auszuspionieren. Christian, sein ältester Sohn, strebt danach, Arzt zu werden, muss jedoch zuvor "freiwilligen" Dienst in der Nationalen Volksarmee leisten. Christians Onkel, Meno Rohde, arbeitet bei einem bedeutenden Verlag und kämpft gegen die Zensur. Als Sohn von Revolutionären hat Meno Zugang zum Viertel "Byzanz", wo die Nomenklatura lebt, die das Leben der Bürger kontrolliert. Meno fungiert als Vermittler zwischen der Welt des Regimes und der nostalgisch-bürgerlichen Welt der Torre und erzählt in den Seiten seines Tagebuchs von den Widersprüchen beider. Mit üppiger Sprache liefert Uwe Tellkamp ein außergewöhnliches Fresko der Jahre vor dem Fall der Berliner Mauer und holt das Leben und die Kultur einer Welt zurück, die sonst für einen Großteil der westlichen Leser unbekannt geblieben wäre.