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Feierabend?

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An der Schwelle zum 21. Jahrhundert stehen wir vor unbequemen Wahrheiten: Die alte Arbeitsgesellschaft ist tot, das Leitbild der Vollbeschäftigung überholt, und der Ausverkauf der Arbeit hat begonnen. Was geschieht ohne Arbeit, und was kommt danach? Der Titel des Buches ist doppeldeutig, weckt Hoffnung, hat aber auch einen düsteren Unterton: Ende der Arbeit und eine Schattenwirtschaft ohne Ende. Die Globalisierung wirkt sich stark auf die westliche Welt aus, die Industriegesellschaft verschwindet, und jeder neunte Europäer ist arbeitslos, wobei die Hälfte seit über einem Jahr ohne Beschäftigung ist. Die Frage „Wieviel Arbeit braucht der Mensch?“ ist aktueller denn je. Die westlichen Industriegesellschaften stehen vor ihrer größten Herausforderung seit einem Jahrhundert: Ihr zukünftiges Arbeitsmodell könnte der „Formel 20 zu 80“ entsprechen, wonach nur zwanzig Prozent der Bevölkerung eine bezahlte Arbeit erhalten. Der „Übergang zur Freizeitgesellschaft“ wird heraufbeschworen, während die restlichen achtzig Prozent mit „Tittytainment“, „McDonaldisierung“ oder „Disney-Kolonialisierung“ konfrontiert werden. Erinnerungen an George Orwells „1984“ werden wach, wo die Mehrheit der Bevölkerung ihr Leben mit trivialen Sorgen und Freizeitbeschäftigungen füllt. So darf die Zukunft im nächsten Jahrhundert nicht enden.

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Feierabend?, Horst W. Opaschowski

Langue
Année de publication
1998
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Titre
Feierabend?
Langue
Allemand
Publié
1998
Format
rigide
Pages
119
ISBN10
3810020680
ISBN13
9783810020680
Séries
Description
An der Schwelle zum 21. Jahrhundert stehen wir vor unbequemen Wahrheiten: Die alte Arbeitsgesellschaft ist tot, das Leitbild der Vollbeschäftigung überholt, und der Ausverkauf der Arbeit hat begonnen. Was geschieht ohne Arbeit, und was kommt danach? Der Titel des Buches ist doppeldeutig, weckt Hoffnung, hat aber auch einen düsteren Unterton: Ende der Arbeit und eine Schattenwirtschaft ohne Ende. Die Globalisierung wirkt sich stark auf die westliche Welt aus, die Industriegesellschaft verschwindet, und jeder neunte Europäer ist arbeitslos, wobei die Hälfte seit über einem Jahr ohne Beschäftigung ist. Die Frage „Wieviel Arbeit braucht der Mensch?“ ist aktueller denn je. Die westlichen Industriegesellschaften stehen vor ihrer größten Herausforderung seit einem Jahrhundert: Ihr zukünftiges Arbeitsmodell könnte der „Formel 20 zu 80“ entsprechen, wonach nur zwanzig Prozent der Bevölkerung eine bezahlte Arbeit erhalten. Der „Übergang zur Freizeitgesellschaft“ wird heraufbeschworen, während die restlichen achtzig Prozent mit „Tittytainment“, „McDonaldisierung“ oder „Disney-Kolonialisierung“ konfrontiert werden. Erinnerungen an George Orwells „1984“ werden wach, wo die Mehrheit der Bevölkerung ihr Leben mit trivialen Sorgen und Freizeitbeschäftigungen füllt. So darf die Zukunft im nächsten Jahrhundert nicht enden.